Back Down to Earth

[Buchliebenetz] Der Stranger Things-Tag



#buchliebenetz ist eine Gruppenaktion verschiedener Blogger, die sich um das so ziemlich schönste Hobby der Welt dreht: Das Lesen natürlich.

Heute gibt es mal wieder einen Tag - und zwar einen, der sich auf die auch von mir sehr geliebte Serie "Stranger Things" bezieht. Spoiler wurden weitestgehend vermieden - aber um Fragen und Antworten verstehen zu können, ist es gut, die beiden Staffeln zu kennen. (Und sie sind es ja definitiv auch wert.) Da es verschiedene Tags zum selben Thema gibt, haben wir Teilnehmer uns jeder einfach die Fragen ausgesucht, die wir am besten beantworten können.


1. Hopper: Ein Charakter mit einer tragischen Hintergrundgeschichte

Hopper ist (zumindest zu Beginn) ein chaotischer Polizist, der zu viel trinkt und sich nicht sonderlich für die Menschen seiner Stadt, geschweige denn seine Arbeit interessiert. So verhält es sich allerdings erst, seit er seine geliebte Tochter an eine Krankheit verloren hat. Ein einschneidendes Ereignisse kann einen Menschen verändern - und so ergeht es auch den beiden Protagonistinnen meines aktuellen Buches, "Das Finkenmädchen". Eine Frau, die nicht bemerkt hat, was ihr Ehemann hinter ihrem Rücken tut, und ein junges Mädchen, das darunter zu leiden hatte - und nun auf Rache sinnt. Geht es tragischer?

2. Mike, Will, Dustin und Lucas: Beste fiktionale Freundschaft

Da sich die Serie ja sowieso viel von Stephen King abschaut, wird die Antwort nicht wirklich überraschen: Der Club der Loser ist wohl der Inbegriff einer guten Freundschaft - die Kinder stehen füreinander ein, nehmen ihre Eigenarten und Probleme an und lassen sich nie im Stich. Das geht so weit, dass sie füreinander und miteinander ein Ungeheuer bekämpfen. Geht es noch besser?


3. Steve: Eine Beziehung, die gar nicht ging

Ich mag Steve total gerne und Mann, was hat er mir in der 2. Staffel leid getan - aber seine Beziehung zu Nancy, die in der Anfangszeit von Eifersucht und ihrer Schwärmerei geprägt war, war echt seltsam. Allerdings war sie nichts im Gegensatz zu der zwischen Gale und Katniss in der Hunger Games-Trilogie. Okay, die beiden waren nie wirklich zusammen, aber ich habe den Jungen ja einfach so gehasst, da hat mir schon das kleinste Bisschen gereicht.

4. Nancy: Beste Charakter-Entwicklung

Während Nancy anfangs vor allem an sich selbst denkt und den genervten, zickigen Teenager gibt, wächst sie im Laufe der zwei Staffeln über sich hinaus und gibt alles, um ihren Bruder und dessen Freunde zu beschützen. In Sachen Buch gehe ich bei diesem Thema heute mal auf Comics ein - und zwar die rund um den "Avatar" (wobei man natürlich als Erstes an die Serie denkt). Prinz Zuko, ein Feuerbändiger, macht dabei eine solche Wandlung durch, dass er am Ende beinahe wie ein neuer Mensch erscheint, aber ohne die Eigenschaften verloren zu haben, die ihn ausmachen. Wenn man eine Figur erst hasst, um sie schlussendlich zu lieben, wurde definitiv etwas richtig gemacht.

5. Jonathan/Joyce: Figur mit absoluter Entschlossenheit

Jonathan und Joyce geben alles, um sowohl in Staffel 1 als auch in Staffel 2 den jungen Will zu retten - und sie lassen sich von nichts und niemandem aufhalten. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Stammesführerin Persephone in der "First Empire"-Saga von Michael J. Sullivan, von der ich gerade Band 2 lese. Sie ist eine willensstarke und durchsetzungsfähige Protagonistin, die alles für ihre Lieben geben würde, auch ihr Leben. Selten gibt es im Genre der High Fantasy so beeindruckende weibliche Hauptfiguren.

6. Papa: Schrecklichster Charakter

Keine Frage: Was Papa Eleven antut, wie er sie ausnutzt und quält, das lässt wohl kein Herz unberührt - und sein unbändiger Glaube, auch noch das richtige zu tun, widert an. An wen erinnert einen das ominös? Genau, an Dolores Umbridge aus "Harry Potter" natürlich, im Grunde der größte Bösewicht der gesamten Reihe, mit ihrer hohen Stimme, ihren rosafarbenen Kleidern und ihren Foltermethoden...da brodelt schon wieder der Hass.

Wie kann man dieses Gesicht nicht hassen?
  7. Department of Energy: Korrupte fiktionale Regierung oder Firma

Das Hawkins National Labratory und seine kruden Machenschaften sind schon ein exzellentes Beispiel für ein Unternehmen, das komplett am Menschen vorbei und für den eigenen Profit arbeitet. Ähnlich verhält es sich auch mit der Regierung in der Trilogie um die "Auserwählten" von James Dashner, die Kinder durch allerlei Tests quält, um ein angebliches Heilmittel zu finden. (Zugegeben, das wird alles irgendwann sehr abstrus, sehr wirr und sehr langweilig, aber das ist ja nicht der Punkt.)


8. Upside Down: Eine furchterregende nicht-reale Welt

Ich war erst einmal gar nicht sicher, ob es eigentlich etwas ähnlich Schlimmes gibt wie das Upside Down, diese düstere, tote Welt voller Wesen, denen man nicht begegnen möchte. Und dann dachte ich an Nevermore, die Parallelwelt in Kelly Creaghs "Nevermore"-Trilogie, inspiriert von den düsteren Geschichten und dem Leben Edgar Allen Poes, in der ebenfalls Dämonen umherstreifen, und die den Protagonisten Varen ebenso in den Bann zieht. Wenn ich so darüber nachdenke, ist die Ähnlichkeit wirklich gravierend...

9. Hawkins, Indiana: Ein seltsamer fiktionaler Ort  

Bildergebnis für willkommen in night valeAm liebsten hätte ich hier ja Winden aus der deutschen Netflix-Serie "Dark" genommen, die ebenso voller Geheimnisse und Korruption steckt, aber wir sind ja bei Büchern. Da Hawkins selbst eigentlich ein beschauliches Städtchen ist, nur eben unterwandert von einem fiesen Unternehmen, ist mir vor allem Night Vale aus den gleichnamigen Podcasts und zwei Büchern eingefallen. Die Ereignisse und Menschen dort sind noch weitaus skurriler (man denke nur an Engel, die alle Erika heißen), aber seltsam sind sie beide allemal. 


 
10. Barb: Tod eines Charakters, den du nie verkraftet hast

Oh ja, Spoiler. Aber ich hoffe ja, dass mittlerweile jeder die Serie geschaut hat, es gibt sie schließlich schon lange genug. Und muss ich jetzt nicht auch noch spoilern, was ein Buch angeht? Wer also Band 2 der "Darkest Minds"-Trilogie von Alexandra Bracken noch nicht gelesen hat: Stop! Der Tod von Jude am Ende des Teils hat mich nämlich so umgehauen, dass ich ziemlich sicher eine halbe Stunde nur vor mich hingestarrt habe. Jude war einer der liebenswürdigsten Charaktere, die uns je von Autoren geschenkt wurden und ich werde seinen Tod einfach weiter ignorieren und so tun, als wäre es nie geschehen.
 
11. Eleven: Lieblingsfigur mit übernatürlichen Kräften   

Eleven ist in ihrem jungen Alter nicht nur ungewöhnlich stark, zu ihren besonderen (wenn auch nicht übernatürlichen) Kräften gehört aber auch ihr Mut und ihr Drang danach, diejenigen unbedingt zu beschützen, die ihr wichtig sind. (Womit man sie auch Jonathan und Joyce zuordnen könnte). Ihr sehr ähnlich, wenn auch deutlich älter, ist Nevliin aus Sabrina Qunajs Elfen-Reihe, ein großer Magier, der sich von anfänglicher Arroganz und Unnahbarkeit zu einer großen Stütze wandelt. 
 

Wie würdet ihr die Fragen beantworten?

Mit dabei sind dieses Mal:
Smalltown Adventure 

[Buchrezension] Internment-Chronicles: Fallende Stadt - Lauren DeStefano

"Was ist denn, Dad?", sagt Lex. "Du verbreitest Panik."
"Morgan muss sofort nach unten kommen. Der König hat befohlen, dass sich heute Nacht jeder in seiner Wohnung aufzuhalten hat. Auf den Gleisen lag eine Leiche."
Ein entrückter Teil von mir nimmt die Worte kaum wahr, aber ein anderer muss die Frage stellen. "Hat es einen Unfall gegeben?"
"Nein, mein Herz", sagt er. "Die anderen Wachmänner und ich untersuchen die Sache. Ein Mädchen wurde ermordet."

INHALT
Internment ist eine Stadt in den Wolken, die sich selbst versorgt und dem Paradies gleicht: Sie ist sicher, es gibt keine Armut und das Leben ist genau geregelt - von der Geburt über den Ehepartner bis zum Tod. Das alles kennt die 16-jährige Morgan, und bisher hat sie sich kaum daran gestört. Die Umstände ihrer Familie sind zwar alles andere als einfach, aber ihre Freunde und ihr Verlobter haben ihr immer Halt gegeben. Bis plötzlich eine Schulkameradin tot auf den Gleisen gefunden wird: ermordet. Auf einmal stellt sich Morgan alle Fragen, die sie immer unterdrückt hat. Und bald schon fragt sie sich, ob Internment wirklich so gut ist, wie sie immer geglaubt hat.

MEINE MEINUNG
Lauren DeStefano liebt Dystopien, so scheint es jedenfalls, denn nach ihrer "Land ohne Lilien"-Trilogie spielen auch die Internment Chronicles in einer Welt, die von einem totalitären Staat (bzw. erneut einem König) regiert wird. "Fallende Stadt" spielt aber im Himmel - ein ungewöhnlicher Ort für solch einen Roman. Begeistern kann wieder der wunderschöne Schreibstil der Autorin, der ihr erschaffenes System und die Menschen vor den Augen des Lesers lebendig werden lässt. Allerdings hat sich auch die ein oder andere Länge eingeschlichen.

Morgan ist mit ihren jungen 16 Jahren eine überraschend starke Protagonistin, die man gern begleitet. Natürlich ist sie nicht vor Naivität und schlechten Entscheidungen gefeit, aber sie besitzt auch einiges an Mut und traut sich, die richtigen Fragen zu stellen. Ihr Verlobter Basil kann ebenso überzeugen: Er ist eher der ruhige, beschützerische Typ, aber ohne dabei je über sie zu bestimmen. Allgemein können besonders die Nebenfiguren begeistern: Morgans beste Freundin Pen etwa, eine starke junge Frau, die allerdings voll in ihrer Liebe zu Internment aufgeht; oder auch ihr Bruder Lex, der vor Jahren versucht hat, vom Rand der Stadt zu springen, und der seitdem blind ist. In der Charakterisierung dieser Figuren zeigt DeStefano ihre ganze Stärke und fesselt mit den unterschiedlichen Ansichten.

Auch der Weltentwurf ist interessantE eine Stadt im Himmel, deren strikte Gesetze ein gutes Zusammenleben sichern sollen. Es gibt Listen darüber, wer sterben und wer ein Kind bekommen darf; spätere Ehepaare werden schon im Kindesalter zusammengeführt - aber eine Möglichkeit, die Stadt zu verlassen, gibt es nicht. Morgans wachsendes Gefühl, eingesperrt zu sein, überträgt sich auch auf den Leser, wodurch eine intensive Atmosphäre geschaffen wird, und besonders ihre Träume danach, selbst zu springen, oder zumindest etwas Neues zu sehen, sind nachvollziehbar. Allerdings hat das Buch in der Mitte einiges an Leerlauf, wo nur wenig passiert, Morgan selbst nicht recht von der Stelle kommt und die Überraschungen fehlen. Dafür wird dann am Schluss noch einmal alles aufgefahren und der Grundstein für die kommenden zwei Bände gelegt. Teil 2 ist im Mai auf Deutsch erschienen, Teil 3 folgt im Juni.

FAZIT 
Lauren DeStefano hat einen ganz besonderen Schreibstil, der auch in "Fallende Stadt" wieder in seinen Bann zieht. Die Idee ist neu, die Charaktere bieten viel Potenzial zur Identifikation - nur die Spannung lässt teilweise etwas zu wünschen übrig. Gute 3,5 Punkte.

[Buchrezension] Die Spiegel von Kettlewood Hall - Maja Ilisch

"Versteh mich doch." Jetzt war Victors Stimme kaum mehr als ein Krächzen. "Dir geht es nur um ein paar Kleider und Schuhe, und ja, auch darum, dass man dir die Wahrheit sagt. Aber was für uns auf dem Spiel steht - das ahnst du nicht."
"Dann sag es mir!", rief ich. "Sag es mir endlich! Worum geht es bei dem Schachspiel?"
Victor atmete durch. "Um unsere Zukunft", sagte er dann. "Und unsere Gegenwart. Und unsere Vergangenheit."
"Das ist keine Antwort! Wenn ich euch helfen soll, will ich die Wahrheit wissen."
Victor antwortete nicht. Er drehte sich nur um und verließ das Zimmer. Er machte nicht einmal mehr die Tür hinter sich zu. Und er brauchte gar nicht erst wiederzukommen.


INHALT
Im England des 19. Jahrhunderts ist Kinderarbeit üblich, und so muss auch die 14jährige Iris ihren Teil zum Lebensunterhalt mit Fabrikarbeit beitragen. Nach dem Tod ihrer Mutter ist es aber nun an ihr, allein für ihre Großmutter und sich zu sorgen, was sie an ihre Grenzen bringt. Bis sie eines Tages ein schwarzes Pferd entdeckt, das ihre Mutter versteckt hatte - einen Springer, der zu einem Schachspiel gehört. Einem Schachspiel, das sich auf dem Anwesen Kettlewood Hall befindet, zu dem sich Iris auf den Weg macht. Unerwartet freundlich wird sie dort aufgenommen. Doch das hat einen Grund: Eine Partie Schach wartet auf sie, und sie ist unfreiwillige Teilnehmerin. Womit sie mit ihrer Seele spielt...
 
MEINE MEINUNG
Maja Ilisch hat ein Händchen für düstere, leicht schaurige Stoffe - das hat sie in ihrem Debüt gezeigt und das zeigt sie auch in "Die Spiegel von Kettlewood Hall" erneut. Wieder geht es um ein junges Mädchen, das ein Geheimnis lüften will und dabei mit allerlei seltsamen und gefährlichen Geschehnissen in Berührung kommt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, trotz des Jahrhunderts, in dem die Geschichte spielt, und die Ich-Perspektive lädt dazu ein, der Protagonistin in den Kopf zu schauen. Doch wie schon im Erstling um das "Puppenzimmer" lässt die zweite Hälfte wieder stark in der Qualität nach und verläuft sich letztendlich irgendwo im Mittelmaß.

Iris ist für ihre 14 Jahre sehr reif, was sicherlich der Zeit geschuldet ist. Sie muss arbeiten und Geld verdienen, wünscht sich aber eigentlich so viel mehr: Sie möchte etwas lernen und sie möchte nicht so früh sterben wie es ihrer Mutter passiert ist. Ihr Mut ist bewundernswert und sie steht auch für sich selbst ein, lässt sich aber fast genauso oft auch an der Nase herumführen, was sie viel zu schnell verzeiht. Neben ihr lernt man noch Mr. Whitham kennen, ihren Lehrer, der ihr das Schachspiel beibringt, sowie die illustre Gemeinschaft, die im Anwesen Kettlewood Hall lebt: Da ist der gutaussehende Victor, der natürlich relativ schnell der Angebetete wird, der sich nie so recht entscheiden kann, ob er nun geheimnisvoll tun oder helfen will; da ist der junge Toby, der einige Fehler hat, ihr aber auch aktiv zur Seite steht; oder die zwei jüngeren Mädchen, Schwestern, die sich beide viel älter verhalten als sie aussehen. Die übrigen Charaktere bleiben leider sehr schemenhaft, was aber auch damit zusammen hängt, dass sie deutlich weniger Platz einnehmen.

Die erste Hälfte des Romans ist wunderbar: Hier lernt man Iris' Lebensumstände kennen, ihren Wunsch nach mehr, und erste Prinzipien des Schachspiels, für das sie eine Leidenschaft entwickelt. Nach ihrer Ankunft im Anwesen wird es durchaus schaurig mit den Spiegeln, in denen Bewegungen auszumachen sind, oder Menschen, die mal Geister sind und mal nicht. Enttäuschend ist aber, dass Iris entgegen meiner Erwartung keines der Geheimnisse selbst aufdecken muss - alle Bewohner geben sich zwar immer übertrieben geheimnisvoll und erklären des Öfteren, dass sie nichts verraten dürfen, aber wenn es mal Erklärungen gibt, dann grundsätzlich nur durch diese Menschen selbst. Iris bleibt dabei fast schon passiv, läuft nur von einem Raum in den nächsten, spielt ab und zu Schach und träumt von Victor, stolpert in die Lösungen aber eher rein. Dafür ist der Schluss überzeugend, der zwar keine Spannung zum Nägelkauen mit sich bringt, aber durchaus interessant ist und auch zum Rest passt. Nur Überraschungen bleiben aus, weswegen die Gefühle über leichte Zufriedenheiten nicht hinausgehen.
 
FAZIT 
"Die Spiegel von Kettlewood Hall" überzeugt mit einer spannungsreichen ersten Hälfte, die schaurig und atmosphärisch anmutet. Danach allerdings tritt die Handlung relativ lange auf der Stelle, weil auch die Protagonistin relativ wenige Geheimnisse selbst lösen muss. Da fehlte mir irgendwie das Feuer, das ich erwartet hatte. So bleibt es bei 3 Punkten.

  
https://www.droemer-knaur.de/buch/9558806/die-spiegel-von-kettlewood-hall

[Statistik] Monatsrückblick April

Nach dem sehr schlechten März hatte ich im April einiges aufzuholen - und ich habe mein Bestes getan. Das war zwar noch nicht genug, um beim Leseziel wieder on track zu sein, aber ich komme dem wieder näher. Durch die vielen Feiertage im Mai könnte dieser Wunsch sogar Wirklichkeit werden - allerdings habe ich auch wieder so viel vor...

#Gelesen im April: 7 Bücher

37792206393978753853487836582390255288013780662522299763

1. Artemis von Andy Weir [2,5*]
2. Die letzte Reise der Meerjungfrau von Imogen Hermes Gowar [3,5*]
3. Die Klinge des Schicksals von Markus Heitz [4*] 
4. Palace of Glass von C. E. Bernard [gute 2*] - Rezension folgt
5. Exit, Pursued by a Bear von E. K. Johnston [5*]
6. Die Spiegel von Kettlewood Hall von Maja Ilisch [3*] - Rezension folgt
7. Crooked Kingdom von Leigh Bardugo [4,5*]  

Gelesene Seiten: 3210
Durchschnittliche Seitenzahl pro Buch: ca. 459
 Gelesene Seiten pro Tag: etwa 107
Durchschnittsbewertung: 3,5*

Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal in einem einzigen Monat so viel gelesen habe. Irgendwie hatte mich nach dem Desaster im März doch der Ehrgeiz gepackt, und damit lief es wirklich erstaunlich gut. Viel erstaunlicher ist aber, dass ich in diesen 30 Tagen endlich mal zwei richtig gute Bücher gelesen habe, während ich die vier Monate zuvor kein Einziges dabei hatte. "Exit, Pursued by a Bear" und "Crooked Kingdom" sind großartige Romane, die ich beide nur empfehlen kann. "Palace of Glass" kann man sich dagegen eher sparen.

 # Geschaut im April: 2 Kinofilme

Bildergebnis für gringo plakatMein letzter Kinobesuch 

1. Gringo [2*] - Kurzspot folgt
2. A Quiet Place  [5*]

Durchschnittsbewertung: 3,5*

Im April war ich mal wieder öfter im Kino als zuvor und wie man sieht, nein, war ich noch nicht im neuen "Avengers" - da mein Mainzer Freundeskreis irgendwie von Banausen bevölkert ist, wird das auch nichts vor Mitte des Monats in meiner Heimat. Stattdessen habe ich "Gringo" gesehen, was ich wirklich bereue (vor allem dem Geld trauere ich nach). "A Quiet Place" war dafür genial und ist absolut sehenswert.


# Gesuchtet im April: 7 Serien

Bildergebnis für unbreakable kimmy schmidt plakatBildergebnis für lost in space plakatBildergebnis für the punisher netflix plakatBildergebnis für happy! series plakatBildergebnis für the alienist plakatBildergebnis für the good place season 2 plakat

1. Santa Clarita Diet: Staffel 2 [knappe 4,5*] - Rezension folgt
2. Unbreakable Kimmy Schmidt: Staffel 1, Folgen 1-5 [knappe 4*]
3. Lost in Space: Staffel 1, Folgen 1 - 4 [3*]
4. The Punisher: Staffel 1, Folgen 8 & 9 [3,5*]
5. Happy!: Staffel 1 [sehr gute 4,5*] - Rezension folgt
6. The Alienist: Staffel 1 [gute 4*] - Rezension folgt 
7. The Good Place: Staffel 2, Folgen 1-8 [sehr gute 4*] - Rezension folgt  


Wie habe ich eigentlich letzten Monat so viel schaffen können? Ich weiß es auch nicht - meine Tage müssen 48 Stunden gehabt haben. Die 2. Staffel von "Santa Clarita Diet" hat mir noch besser gefallen als die 1. und ist richtig gute Unterhaltung. Als zweite Comedy-Serie habe ich noch "Unbreakable Kimmy Schmidt" begonnen, die oft echt unrealistisch ist, aber Herz beweist. "Lost in Space" war ziemlich mittelmäßig, da habe ich irgendwann das Interesse verloren, und auch den "Punisher" finde ich immer noch unfassbar langweilig - so viel Gerede, so wenig Action. "Happy!" ist dafür mal etwas richtig, richtig anderes, "The Alienist" kann mit dem Setting überzeugen, und "The Good Place" zieht bei den letzten Folgen der 2. Staffel jetzt noch einmal richtig an.
  
# Neuzugänge im April: 9 Bücher


Neuer SuB-Stand Mai: 82

"Zu viele", damit könnte man die Neuzugänge des Aprils ganz gut umschreiben. Bisher sieht es mit dem Ziel, den SuB bis Jahresende auf 50 zu reduzieren wirklich denkbar schlecht aus. Aber es erscheinen auf einfach zu viele schöne Bücher! 

Immerhin habe ich den Großteil meiner Neuzugänge auch schon gelesen. "Die letzte Reise der Meerjungfrau" ist ein bisschen hübscher anzusehen als zu lesen, und ähnlich verhält es sich mit "Die Spiegel von Kettlewood Hall". "Only Human" ist ein nicht perfekter, aber würdiger Abschluss der Themis Files-Trilogie, und "Crooked Kingdom" hat mit schrecklich zum Weinen gebracht. "Fallende Stadt" ist meine aktuelle Lektüre und wird bald beendet.

"Blackfish City" war ein Spontankauf, nachdem ich als Konsumopfer wieder einmal dem 20%-Gutschein von Thalia nicht widerstehen konnte. Dabei habe ich dann auch direkt Band 3 der "Bone Season"-Reihe erstanden (die leider nicht weiter übersetzt wird) und "Circe", das einfach wunderschön ist. Zuletzt ist "Zeitenfeuer" bei mir eingezogen, auf das ich nach dem tollen 1. Teil schon wahnsinnig gespannt bin.
--

Zwar muss ich im April nun noch mindestens einen Film des Vormonats nachholen (die "Avengers" natürlich) - aber davon abgesehen läuft auch genug Frisches, das richtig gut klingt. Und dabei hat der Kinosommer noch gar nicht angefangen...

No Way Out - Gegen die Flammen7 Tage in EntebbeEleanor & ColetteGutlandRampage - Big Meets BiggerIsle of Dogs - Ataris ReiseI Feel PrettyWas werden die Leute sagenDeadpool 2Nach einer wahren GeschichteSolo - A Star Wars StoryEuphoriaThe Happy PrinceLetztendlich sind wir dem Universum egalFeinde - HostilesTully

Will ich auf jeden Fall sehen: "Deadpool 2" ist selbstverständlich schon fest eingeplant - den merc with a mouth werde ich mir ganz sicher nicht entgehen lassen. Mit Eva Green kann man mir auch praktisch alles verkaufen, weswegen sowohl "Nach einer wahren Geschichte" als auch "Euphoria" sehr weit oben auf meiner Liste stehen. Und "Was werden dei Leute sagen" klingt nach einer tollen Coming-of-Age-Geschichte einer Pakistanerin, die ich gern sehen würde.

Will ich vielleicht sehen: Vieles würde ich gern anschauen, aber klappen wird es wahrscheinlich nicht. "Eleanor & Colette" klingt berührend, und "No Way Out" hat richtig gute Kritiken eingefahren. Den Frederick Lau mag ich sehr gern, daher interessiert mich auch "Gutland" und sowohl "Hostiles" als auch "Tully" warten mit tollem Cast auf.

Will ich nicht (im Kino) sehen: Der Rest reicht wahrscheinlich auch im Free-TV oder als DVD. Insbesondere "Letztendlich sind wir dem Universum egal" muss ich nicht sehen, da war nämlich schon das Buch so schlecht. "I Feel Pretty" habe ich gefühlt schon hundertmal gesehen und da ich kein Star Wars-Fan bin, ist auch "Solo" wohl eher nichts für mich.

 
Wie lief euer April?

Meine aktuelle Lektüre

Meine aktuelle Lektüre
"Zeitenfeuer" von Michael J. Sullivan [338/624]

Mein letzter Kinobesuch

Mein letzter Kinobesuch
"Deadpool 2" am 19.05.

2018 Reading Challenge

2018 Reading Challenge
Kittyzer has read 1 book toward her goal of 65 books.
hide
Folge mir auf Facebook
Folge mir auf Twitter