Back Down to Earth

[Buchrezension] Turtles All the Way Down - John Green

She told me she wanted to see me in ten days. You can kind of measure how crazy you are based on how soon they want to see you back. Last year, for a while, I'd been at eight weeks. Now, less than two.
On the walk from her office to Harold, I looked up the case report. That woman, she did have a fever. I told myself to feel relieved, and maybe I did for a little while, but by the time I got home, I could hear the whisper starting up again, that something was definitely wrong with my stomach since the gnawing ache wouldn't go away.
I think, You will never be free from this.
I think, You don't pick your thoughts.
I think, You are dying, and there are bugs inside of you that will eat through your skin.
I think and I think and I think.

INHALT
Die junge Aza ist eigentlich viel zu sehr mit sich selbst und ihren Zwangsstörungen beschäftigt, um sich Gedanken um den verschwundenen Milliardärr Russell Pickett zu machen. Doch ihre beste Freundin Daisy möchte unbedingt die Belohnung von hunderttausend Dollar einstreichen, und da sie weiß, dass Aza einmal mit Picketts Sohn Davis befreundet war, überredet sie sie zu einem Ausflug. Tatsächlich entdecken die beiden auch eine kleine Spur - vor allem aber entdeckt Aza alte Gefühle für Davis wieder. Aber als ihre Angstzustände schlimmer werden, fragt sie sich, ob sie für solch eine Beziehung überhaupt bereit ist...

MEINE MEINUNG
Lange mussten wir auf John Greens neuen Roman warten - fünf Jahre, um genau zu sein. Es ist schwierig, nach einem solchen Erfolg wie es der letzte einer war, wieder anzuknüpfen, aber mit "Turtles All the Way Down" ist ihm das durchaus gut gelungen. Erneut erzählt er eine Geschichte aus der Sicht eines jungen Mädchens und erneut funktioniert das überraschend gut. Fans seines metaphorischen, lyrischen und manchmal etwas geschwollenen Stils kommen auch hier wieder auf ihre Kosten; wer ihn nicht mag, lässt besser die Finger davon. Die Dialoge sind gewohnt spritzig, ein bisschen abstrus und mal berührend, mal urkomisch - ganz John Green also.

Aza ist eine Protagonistin, die sich stark von anderen abhebt. Sie ist kein liebenswürdiges junges Mädchen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Stattdessen hat sie viel schwerwiegendere Probleme, denn ihre Angstzustände und Zwangsstörungen bestimmen einen Großteil ihres Lebens - weswegen sie unbewusst und ungewollt egoistisch handelt, da sie ihre Sorgen ganz einfach nicht abstellen kann. Sie ist trotzdem sympathisch und versucht sich zu ändern, auch wenn das nicht so einfach funktioniert. Ihre beste Freundin Daisy ist diejenige, die mit ihrer frischen und wilden Art nicht nur für die witzigsten Momente sorgt, sondern sie ist auch Azas Stützpfeiler. Sie ist immer für ihre Freundin da, nimmt aber auch nicht alles einfach so hin. Und dann ist da noch Davis: Deutlich weniger ein Manic Pixie Dream Boy ohne eigene Ambitionen als es noch Augustus war (so sehr ich ihn auch mochte). Er kümmert sich um seinen Bruder und möchte nur einmal nicht wegen seines Geldes, sondern wegen seiner Persönlichkeit gesehen werden, weswegen man ihn sehr schnell sehr gut leiden kann.

Das Buch beginnt und endet großartig - wir begleiten Aza auf ihrer Reise durch ihre Gedanken, bei dem Versuch, eine normale Beziehung zu führen und den richtigen Weg für sich zu finden. Aufhänger für all das ist das Verschwinden des Milliardärs und das ist auch das größte Problem: Es ist eben nur ein Aufhänger. Es gibt eigentlich keine wirklichen Versuche, Davis' Vater überhaupt zu finden. Das ist prinzipiell nicht schlimm, weil es genug andere Themen gibt, die auch gut behandelt werden - nur wird dadurch dieser kleine Kriminalfall sehr in den Hintergrund gedrängt und erschien mir vor allem am Schluss nur noch wenig plausibel. Dafür merkt man deutlich, wie viel Ahnung der Autor vom Thema Zwangsstörungen hat, denn Azas Probleme werden sehr sensibel und vor allem erschreckend  realistisch geschildert. Es passiert gar nicht so viel, aber durch die wunderschöne Erzählweise - inklusive, natürlich, einer Menge toller Zitate - vergehen die Seiten wie im Fluge. Ein für den Autor typisches Ende rundet das Ganze ab, und auch, wenn das Ganze nicht perfekt war, hat es sich für die Reise mit Aza doch auf jeden Fall gelohnt.

FAZIT 
Die Wartezeit auf John Greens neuen Roman hat sich gelohnt. "Turtles All the Way Down" beschäftigt sich nicht nur mit der ersten Liebe, sondern dem wichtigen und bisher nur selten repräsentierten Thema der Zwangsstörungen. Allerdings wird die Ausgangssituation für alle Ereignisse nur geringfügig behandelt, was ich schade fand. 4 Punkte! 

 

[Buchrezension] Und wenn die Welt verbrennt - Ulla Scheler

Er ordnet die Kreide vor sich neu und schiebt einige Farben ein Stück nach vorne. Sind das meine Farben? Die Aufregung sammelt sich in meinem Magen, und ich wünsche mir ein Stück Plopp-Folie, um mich beim Zerdrücken der Blasen zu beruhigen. 
Dann schaut er auf, und er sieht nicht mein Gesicht an, sondern mich
Das Gefühl ist sofort da: Wie ein Gummiband um meine Brust, das sich spannt, je länger er den Blick hält. Ich schaue zurück, solange ich kann, dann blicke ich weg. 
 "Das war schon richtig", sagt er. "Schau einfach zu mir." 
Also sehe ich wieder zu den blauen Augen.

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Scheler_UUnd_wenn_die_Welt_verbrennt_179928.jpgINHALT
Auf der Flucht vor den Schrecken ihrer Vergangenheit ist Alisa in München gelandet, aber wirklich eingelebt hat sie sich nicht - was vor allem daran liegt, dass sie anderen Menschen nach Möglichkeit aus dem Weg geht. Bis sie auf Felix trifft, der mit Kreide Bilder auf dem Asphalt entstehen lässt. Schnell finden sie eine Verbindung zueinander, denn sie beide haben das Gefühl, endlich einmal wirklich gesehen zu werden. Doch es dauert nicht lange und Alisa wird von ihren vergangenen Handlungen und ihren Schuldgefühlen eingeholt. In dem Versuch, Felix vor der Wahrheit zu bewahren, macht sie alles nur noch schlimmer...

MEINE MEINUNG
Auch wenn mich Ulla Scheler mit ihrem Debüt Anfang des Jahres (bzw. hauptsächlich mit dessen Ende) nicht vollends überzeugen konnte, ist mir ihr beeindruckend wortgewandter Schreibstil in Erinnerung geblieben. "Und wenn die Welt verbrennt" beeindruckt mit einer ebenso lebendigen Sprache, die inbesondere in den Szenen, die sich um Kunst drehen, wunderbar zur Geltung kommt. Die beiden Protagonisten erzählen abwechselnd aus der Ich-Perspektive von ihren Erlebnissen, wobei Felix' Kapitel im Präteritum und Alisas im Präsens verfasst sind, was sich mir leider nicht ganz erschlossen hat. Sie spricht auch immer wieder eine Person, "Kleiner Käfer", mit Du an, was was zwar im Prinzip Sinn ergibt, aber meistens wie ein überflüssiges Stilmittel wirkt.

Wie so oft in Büchern wie diesem hat einer der Hauptcharaktere ein schwerwiegendes Geheimnis - in diesem Falle ist das Alisa. Aus Angst davor, dass ihre Vergangenheit ans Licht kommen könnte, hält sie sich so gut es geht von anderen Menschen fern und stößt diese im Extremfall auch von sich. Sie lernt im Laufe der Handlung, langsam wieder mehr Vertrauen zu fassen, aber ihre ewige Geheimniskrämerei, die sich noch bis kurz zu Schluss zieht, ging mir irgendwann auf die Nerven. Felix ist das genaue Gegenteil von Alisa: Er hat keine Schwierigkeiten, sich an andere Menschen zu binden, und so ist er größtenteils die treibende Kraft hinter der Beziehung. Allerdings ist er sehr schnell eingeschnappt und eifersüchtig, und er trifft besonders auf den letzten 100 Seiten so einige Entscheidungen, die nicht nachzuvollziehen sind. Seine beste Freundin Olli und "Kleiner Käfer" sind die wohl interessantesten Figuren, gehen aber in der Dramatik der Protagonisten einfach zu oft unter.

Sieht man von den Schwächen der Figuren ab, werden die Sorgen beider Protagonisten durchaus gut beleuchtet - insbesondere Felix' Angst, einfach nicht gut genug im Zeichnen zu sein und niemals gegen seinen erfolgreichen Bruder anzukommen, weswegen er sich immer wieder in Zweifel flüchtet. Ebenso dreht sich vieles um häusliche Gewalt und Verlust, Themen, die größtenteils sensibel angesprochen werden. Stück für Stück wird Alisas Vergangenheit offenbart, wodurch sich eine gewisse Spannung hält - aber da man sich irgendwann das Puzzle selbst zusammen setzen kann, hätten die Details auch früher offenbart werden können. Vor allem aber hatte ich meine Schwierigkeiten damit, Alisas frühere Taten und Erlebnisse einfach so hinzunehmen, ohne mir über das moralische Dilemma Gedanken zu machen - was Felix ganz eindeutig nicht tut. Das Ende wirkt sehr gehetzt, ohne rechten Abschluss, was sich erklärt, wenn man in der Danksagung liest, welche Schwierigkeiten die Autorin mit dem Buch hatte. Am Schluss fehlt die erforderliche Auseinandersetzung mit einer Straftat, die eigentlich die gesamte Handlung prägt; stattdessen wird das Problem einfach übergangen - und das ist weder wirklich realistisch noch sinnvoll. 

FAZIT
Ulla Scheler hat einen wunderbaren Schreibstil, der mich immer wieder beeindruckt - aber ihren Geschichten fehlte es für mich bisher jedes Mal an einem guten Ende, das offensichtliche Probleme nicht einfach als gegeben hinstellt. "Und wenn die Welt verbrennt" spricht wichtige Themen an, setzt diese aber nicht konsequent genug um. 3 Punkte.

https://www.randomhouse.de/Paperback/Und-wenn-die-Welt-verbrennt/Ulla-Scheler/Heyne-fliegt/e523370.rhd

[Kurzspots] Gerald's Game, I'll Give You the Sun, Good Time, Die dreizehnte Fee, Blade Runner 2049

Die letzten Kurzspots sind noch gar nicht lange her, aber es hat sich schon wieder einiges angesammelt. So viel, dass in naher Zukunft wahrscheinlich die nächsten folgen werden - momentan scheine ich ein bisschen im Film-Fieber zu sein.
Mit dabei heute: Ein ungeplant tödliches Spiel, ein zerstrittenes Geschwisterpaar und ein kriminelles Geschwisterpaar, eine Liebesgeschichte zwischen Fee und Hexenjäger, und ein Blade Runner der Zukunft.

Gerald's Game
mit Carla Gugino, Bruce Greenwood, Henry Thomas
Bildergebnis für geralds game plakat netflixUm etwas Würze in ihr Eheleben zu bringen, fahren Jessie und ihr Mann Gerald gemeinsam in ihr Ferienhaus, wo sie planen, Fesselspiele auszuprobieren. Doch Gerald will vor allem seine Vergewaltigungsfantasien ausleben, was Jessie gar nicht behagt. Als sie sich wehrt, erleidet er einen Herzinfarkt und stirbt. Jessie ist noch immer mit Handschellen an das Bett gefesselt - und die nächsten Tage wird niemand zum Haus kommen...

2017 ist ein Jahr der Literaturverfilmungen - nicht nur von Büchern von Margaret Atwood, sondern auch oder gerade von Stephen Kings Werken. "Gerald's Game" galt dabei immer als unverfilmbar, weil sich der größte Teil der Handlung im Kopf der Protagonistin abspielt - und doch ist Regisseur und Drehbuch-Autor Mike Flanagan ein spannender, erschreckender und mitreißender Film gelungen. Carla Gugino liefert eine famose One Woman-Show ab und überzeugt sowohl in ihrer Verzweiflung, als auch in den Momenten, in denen sie Halluzinationen ihrer selbst als starke, freie Frau hat. Rückblicke in ihre Kindheit, die von einem noch immer unverarbeiteten Trauma geprägt ist, helfen ihr, einen Weg aus ihrer tödlichen Misere zu finden. Zugegeben, ihre psychischen Probleme setzen ein wenig zu früh ein, aber darüber sieht man gern hinweg, weil sie die treibende Kraft sind. Hautnah erleben wir nicht nur ihren Schmerz und ihre Angst mit, sondern auch den Mut, den sie immer und immer wieder sammelt. Das Finale ist nichts für schwache Gemüter, denn Jessie muss für ihre Befreiung so einiges opfern - aber wir werden belohnt mit einem guten und passenden Schluss. 4,5 Punkte.

I'll Give You the Sun
von Jandy Nelson
Bildergebnis für i'll give you the sun jandy nelson coverDie Zwillinge Jude und Noah waren sich immer ganz nahe. Doch irgendetwas ist geschehen, das ihren Zusammenhalt zerbrochen hat. Etwas, das mit Kunst zu tun hat, mit der ersten Liebe und auch mit ihrer Mutter.

Jandy Nelson schreibt mit einer unvergleichlichen Kraft, das war schon in ihrem Debüt "Über mir der Himmel" der Fall, und wenn das möglich ist, überwältigt einen "I'll Give You the Sun" tatsächlich noch mehr. Ihre Charaktere sind wunderbar unperfekt, ihre Dialoge mal schreiend komisch und mal herzzerreißend traurig. Vor allem aber erzählt sie so natürlich von Jugendlichen, ihren Leben, ihrem Leid und ihrer Liebe, dass diese komplett real wirken. Ich hatte oft das Gefühl, Noah und Jude persönlich zu kennen. Der metaphorische, literarische Schreibstil der Autorin mag nicht für jeden das Richtige sein, ebenso nicht die Art der Erzählung - denn während Judes Geschichte in der Gegenwart spielt, liegen Noahs Erlebnisse bereits in der Vergangenheit. Dieser Aufbau ergibt aber tatsächlich Sinn und wer sich darauf einlässt, wird eine sensibel erzählte Geschichte von Verlust, Freundschaft und Vergebung erleben, die ebenso zum lauten Lachen bringt wie zu der ein oder anderen Träne. Gute 4,5 Punkte.

Good Time
mit Robert Pattinson, Jennifer Jason Leigh, Benny Safdie
Mein letzter KinobesuchNick und Connie sind zwei ungleiche Brüder: Der eine geistig zurückgeblieben, der andere kriminell. Connie plant einen Banküberfall und nimmt Nick dazu mit, doch auf der Flucht explodiert eine Farbpatrone und Nick wird gefasst. Von nun an versucht Connie alles, um seinen Bruder wieder auf freien Fuß zu bekommen.

Robert Pattinson versucht seit fünf Jahren alles, um sein "Twilight"-Image loszuwerden, was ihn durchaus sympathisch macht. Anspruchsvolle Filme großer Regisseure sind mittlerweile ebenso in seinem Portfolio zu finden wie Indie-Werke wie es auch "Good Time" eines ist. Der Wille ist da, aber das muss nicht heißen, dass er oder seine Streifen mir besonders gefallen würden. Zugegeben, diesen hier hätte ich mir ohne eine Sneak Preview auch niemals freiwillig angesehen. Ich bin eigentlich ein großer Thriller-, Krimi- und Action-Fan und tatsächlich ist der Protagonist hier permanent auf Achse, aber ansonsten hat das Ganze herzlich wenig mit diesen Genres zu tun. Die Story ist total konfus und ergibt an vielen Stellen einfach keinen Sinn. Connie bewegt sich von einem Ort zum nächsten, um an das Geld für die Kaution seines Bruders zu kommen, aber er führt seine Pläne selten aus und trifft komplett unlogische Entscheidungen. Natürlich kann das teilweise mit seiner Verzweiflung begründet werden, aber es machte größtenteils eher den Eindruck, damit die Geschichte voran treiben zu wollen. Robert Pattinson stellt diesen kaputten Mann glaubwürdig dar und vor allem Benny Safdie spielt den behinderten Nick sehr authentisch, aber die restlichen Charaktere sind nervig und überzogen. Immerhin ist das Ende konsequent, aber mehr Gutes gibt es auch kaum zu sagen. Sehr knappe 2,5 Punkte.

Die dreizehnte Fee: Erwachen
von Julia Adrian
Bildergebnis für die dreizehnte fee1000 Jahre hat die dreizehnte Fee Lilith geschlafen, in eine Falle gelockt von ihren Schwestern. Nun wurde sie erweckt - und sie sinnt auf Rache. Gemeinsam mit einem Hexenjäger macht sie sich auf den Weg, um die Verräterinnen zu töten, doch sie weiß, am Ende muss auch sie sterben...

Die Trilogie um "Die dreizehnte Fee" ist nicht nur eine Abwandlung des Märchens von Dornröschen, sondern dreht sich auch um viele weitere alte Geschichten - Hänsel & Gretel und die Eiskönigin etwa. Protagonistin Lilith sinnt auf Rache und erhält dabei unerwartet Hilfe vom Hexenjäger, der die gefährlichen Feen - größtenteils Mörderinnen - zur Strecke bringen will. Lilith spricht immer wieder von sich selbst als böser Fee, aber böse ist in dieser Beziehung eigentlich nur der Hexenjäger, der sie ausnehmend schlecht behandelt und dennoch mehr als einmal Sex mit ihr hat (übrigens auf gerade einmal 200 Seiten). Problematisch ist an dieser Stelle, dass die Protagonistin ihn so mit sich umgehen lässt, ohne Gründe dafür zu liefern. Der Schreibstil ist bildlich und wunderschön und die kleinen Details, mit denen die bekannten Märchen verändert wurden, wissen zu begeistern. Aber es geht alles viel zu schnell: Nicht selten hat man das Gefühl, dass sich viel mehr Zeit hätte gelassen werden können, nicht nur für die Liebesbeziehung, sondern auch, um Hintergründe näher zu beleuchten. Schließlich sind bestimmt allein 20 Seiten des Buches einfach komplett leer - zwischen jedem Kapitel nämlich wird eine frei gelassen. Vollständig, also vorne und hinten! Dass das eine enorme Papierverschwendung ist, muss ich wohl nicht extra sagen. Zuletzt noch etwas, das mich unverhältnismäßig ärgert, deswegen allerdings auch nicht zur Wertung beiträgt: Weshalb eigentlich ist der Titel des ersten Bandes, "Erwachen", ein Nomen, während die beiden folgenden, "Entschlafen" und "Verzaubert", Adjektive sind? Aber lassen wir das. Für die tollen Ideen gibt es 3 Punkte, doch es hätten auch leicht mehr werden können.

Blade Runner 2049
mit Ryan Gosling, Robin Wright, Sylvia Hoeks
Bildergebnis für blade runner 2049 plakatIn der Zukunft, nachdem die Konkurs gegangene Tyrell Corporation von Niander Wallace übernommen wurde, werden Replikanten nicht mehr als Sklaven angesehen. Da einige frühere Versionen dieser Klone sich aber noch immer verstecken und als gefährlich gelten, gibt es weiterhin die Blade Runner, die sie aufspüren und töten sollen. Solch einer ist auch Officer K. Als dieser jedoch einem Geheimnis auf die Spur kommt, das nie jemand für möglich gehalten hätte, beginnt er zu zweifeln.

Ich oute mich gleich zu Beginn: Den originalen "Blade Runner" habe ich nie gesehen - und wahrscheinlich werde ich es auch nicht mehr tun. Trotzdem wollte ich diesen sehr späten Nachfolger sehen, und das lag nicht einmal wirklich an Ryan Gosling, sondern zum einen eher an Regisseur Denis Villeneuve, und zum anderen an dieser düsteren dystopischen Zukunft, die mich schon in den Trailern beeindruckt hat. Zugegeben - diese Vorschauen haben etwas anderes versprochen, als der Film dann geboten hatte und das wird wahrscheinlich mit ein Grund dafür sein, dass er nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die er verdient gehabt hätte. "Blade Runner 2049" ist kein Actionfilm mit Explosionen und Verfolgungsjagden, auch wenn es durchaus Kampfszenen gibt. Das Tempo ist stattdessen eher zurückgenommen, und es wird viel Wert darauf gelegt, diese verstrahlte Welt mit ihrer alles umfassenden Technologie zu zeigen, die den Menschen die Menschlichkeit nimmt. Ein starker Protagonist, aber noch viel stärkere Frauenfiguren, runden das Bild ab. Jared Letos von einem Gottkomplex getriebener Wallace ist mysteriös und ganz eindeutig nicht bei Sinnen, aber er kam mir als Einziger zu kurz vor. Der Film ist wohl kein Blockbuster für den typischen Kinogänger, denn er erfordert ein Mit- und Nachdenken. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt werden. Gute 4 Punkte.

[Buchrezension] Das Lied der Krähen - Leigh Bardugo

"Wir kommen von Norden, wie geplant", sagte Kaz.
Jesper ließ den Kopf gegen den Schiffsrumpf sinken und sah zum Himmel. "Fein. Aber wenn Pekka Rollins uns alle umbringt, dann werde ich Wylans Geist dazu bringen, meinem Geist beizubringen, wie man Flöte spielt, nur damit ich euren Geistern so richtig auf den Geist gehen kann."
Brekkers Lippen zuckten. "Dann heuere ich Matthias' Geist an, um deinem Geist in den Arsch zu treten."
"Mein Geist wird keinen Umgang mit deinem Geist haben", antwortete Matthias steif, und dann fragte er sich, ob die Seeluft sein Hirn langsam auflöste.

https://www.droemer-knaur.de/fm/48/978-3-426-65443-9_Druck.jpgINHALT
Ketterdam ist nicht nur eine lebendige Hafenstadt voller Touristen und Kaufmänner, sie ist auch Brutstätte für allerlei zwielichtige Personen, die vor allem darauf aus sind, anderen ihr Geld abzuknöpfen. Kaz Brekker gehört zu eben diesen zwielichtigen Personen und ist der Anführer der Bande der Dregs, die sich mit ihrer Gewieftheit bereits einen Namen gemacht hat. Als er eines Tages einen überaus lukrativen, aber auch eigentlich unmöglichen Auftrag erhält, ist sein Ehrgeiz geweckt. Gemeinsam mit fünf sehr unterschiedlichen Helfern entwirft er einen Plan, um in das am Besten bewachte Gefängnis überhaupt einzubrechen. Sie alle verfolgen ihre ganz eigenen Ziele, müssen aber trotzdem zusammen halten, wollen sie überleben. Das allerdings ist deutlich leichter gesagt als getan...

MEINE MEINUNG
Ich bin nicht die Erste, aber ganz sicher auch nicht die Letzte, die sich ein eigenes Bild machen musste vom "Lied der Krähen", das in die Buchwelt eingeschlagen hat wie selten ein Fantasy-Roman zuvor. Die "Grischa"-Reihe von Leigh Bardugo, die im selben Universum spielt, habe ich nicht gelesen, aber zum Glück kann die "Glory or Grave"-Dilogie auch ohne Vorwissen richtig Spaß machen. Erzählt wird sie aus  insgesamt fünf Perspektiven, wobei Bandenführer Kaz jedoch am Häufigsten zu Wort kommt. Diese Art der Erzählung hätte bei anderen schnell verwirrend sein können, die Autorin meistert sie aber beeindruckend gut. Der Schreibstil ist wunderbar bildlich, voller Gerüche und Geschmäcker und Gefühle, was dazu beiträgt, dass einen die Atmosphäre schnell gefangen nimmt. Am meisten überzeugen können aber die sehr glaubwürdigen, mal schlagfertig-witzigen, mal gefühlvollen, mal von Zorn getriebenen Dialoge, die einen die Charaktere auch außerhalb ihrer eigenen Perspektiven gut kennen lernen lassen.

Nachdem in letzter Zeit in Fantasy-Romanen aufopferungsvolle, immerzu verliebte und damit sehr langweilige Figuren auf dem Vormarsch zu sein scheinen, sind die verschiedenen, oft ambivalenten Figuren hier eine echte Erfrischung. Es gelingt das Kunsstück, dass man die Charaktere im einen Moment nicht leiden kann, nur um sie kurz darauf zu lieben, weil sie so menschlich sind: Der egoistische, gefährlich lebende Kaz Brekker, der ein altes Trauma mit sich herumschleppt; der spielsüchtige Adrenalinjunkie Jesper; die unglaublich leise und doch so starke Inej; der auf Rache sinnende Hexenjäger Matthias; und die magisch begabte, von Schuldgefühlen geplagte Nina. Der sechste Hauptcharakter, Bombenbauer und Kaufmannssohn Wylan, kommt nicht selbst zu Wort, aber durch die Augen der anderen hat man nichtsdestotrotz das Gefühl, ihn zu kennen. Diese unterschiedlichen Protagonisten mit ihren Geheimnissen und dunklen Vergangenheiten sind das, was das Buch so besonders macht, auch wenn für Nebenfiguren dann schon fast kein Platz mehr ist. Einzig und allein gestört hat mich, dass alle Personen so unfassbar jung sind, was ihren vielen Taten und Errungenschaften manchmal die Glaubwürdigkeit nimmt.

Anfangs brauchte das Buch für mich einige Zeit, um seine volle Wirkung zu entfalten - Ketterdam ist düster und dreckig und sehr komplex, und nicht nur muss man sich in dieser Stadt zurechtfinden, sondern auch mit den Gegebenheiten. Das bessert sich aber irgendwann und spätestens, wenn man die Figuren zu verstehen beginnt und sich an sie bindet - ob man will oder nicht -, kommt man kaum noch zur Ruhe. Trotz vieler Rückblicke wird es nie langweilig, denn gerade durch das Verständnis für Motive und Hintergründe kann man auch jeweilige Entscheidungen besser nachvollziehen. Richtig großartig wird es dann aber auf den letzten 200 Seiten, als der Coup, den die Sechs durchführen wollen, in vollem Gange ist und es nicht nur zu so einigen brenzligen Situationen kommt, sondern auch zu großen Überraschungen, die atemlos zurücklassen. Dabei hofft und bangt man gemeinsam mit den Figuren, nicht nur wenn es ums Überleben geht, sondern auch im Bezug auf die ein oder anderen tieferen Gefühle. Es gibt langsam schwelende und dennoch sehr intensive Romantik, die sich nie in den Vordergrund drängt und gerade deswegen so überzeugend ist. Der Schluss ist actionreich, unerwartet und lässt einem mit dem Gefühl zurück, dass Band 2 noch viel epischer wird - und wenn man den Kritiken glauben darf, trügt dieser Eindruck nicht.

FAZIT 
Epische Fantasy mit durchdachten Figuren, die einem trotz - oder gerade wegen - ihrer Ecken und Kanten ans Herz wachen, das ist "Das Lied der Krähen". Die ideenreiche Geschichte mit viel Action brauchte bei mir etwas Anlaufzeit, konnte mich dann aber überzeugen. Band 2, "Crooked Kingdom" gibt es im Original bereits - und wird hoffentlich auch bald übersetzt. Sehr gute 4 Punkte.

Meine Empfehlung für alle, die sich von einer komplexen Geschichte nicht abschrecken lassen und mehr Wert auf Figuren und Inhalt als auf Romantik legen.

https://www.droemer-knaur.de/buch/9376615/das-lied-der-kraehen#

[Buchrezension] Bird & Sword - Amy Harmon

Corvyn kniete neben mir nieder und stöhnte entsetzt auf. Ich hob meinen Kopf von Larks Ohr und schaute ihm in die grauen Augen, in denen Tränen der Angst standen. Ich musste ihm Stärke geben und dafür sorgen, dass er glaubte, und sei es nur, damit er selbst überlebte. Ich konzentrierte mich auf das, was gesagt werden musste. Die Macht meiner Worte ergoss sich auf die Pflastersteine. "Verbirg ihre Worte, Corvyn. Denn wenn sie stirbt ... wenn ihr auch nur ein Haar gekrümmt wird, dann wird dir dasselbe Schicksal blühen." 
Seine Augen weiteten sich vor Schreck, als sich meine schlossen und die Worte und die Welt um mich herum verstummten. 

Bildergebnis für bird & sword lyxINHALT
Seit dem Tod ihrer Mutter ist die junge Lark nicht mehr in der Lage, zu sprechen oder ihre Magie zu wirken. Das ist auch besser so in einem Land, in dem Magische bestraft werden. So wächst Lark bei ihrem lieblosen Vater auf und fühlt sich wie in einem goldenen Käfig. Im Hintergrund tobt ein Krieg, doch davon bekommt sie kaum etwa mit - bis sie eines Tages Besuch von König Tiras erhalten, der Lark in Geiselhaft nimmt, um ihren Vater an dessen Kriegspflichten zu erinnern. Die dickköpfige Lark und der geheimnisvolle Tiras kommen anfangs nicht gut miteinander aus, doch bald finden sie Gemeinsamkeiten, entwickeln sogar Zuneigung füreinander. Als der Krieg sich ausweitet und Lark ihre Gabe neu entdeckt, scheint es, als wären sie gemeinsam die Einzigen, die die Gefahr aufhalten können.

MEINE MEINUNG
Amy Harmon ist eigentlich eher für ihre - durchaus in die Tiefe gehenden - Liebesromane bekannt, wagt sich mit "Bird & Sword" aber nun ins Genre der Fantasy vor. Man bemerkt jedoch sehr schnell, dass sie zwar interessante phantastische Ideen hatte, das Hauptaugenmerk aber entschieden auf die Romantik gelegt hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Lark, die über einen Großteil des Buches hinweg nur ohne (gesprochene) Worte mit anderen Charakteren kommunizieren kann, was sehr interessant zu lesen ist.

Lark ist anfangs eine sehr starke Protagonistin, die sich trotz ihrer Stummheit zu helfen weiß, die sich nichts sagen lässt und vor Wissensdurst nur so strotzt. Letzteres ändert sich nicht, ihre Neugier behält sie bei, doch in Anwesenheit von Tiras verwandelt sich sich im Laufe der Handlung immer wieder in ein nichtsnutziges Prinzesschen. Dass ihr Traumprinz ihr mehrmals mitteilt, dass sie ihm "von Nutzen" ist und lernen soll, "ihm zu Gefallen zu sein", stört sie zwar, aber anstatt sich ihm entgegen zu stellen, lässt sie so mit sich umgehen. Tiras hat mir das auch nicht unbedingt sympathisch gemacht - auf den letzten 100 Seiten macht er zwar eine positive Entwicklung durch, sein sexistisches Macho-Gehabe fand ich aber dennoch so gar nicht attraktiv. Der misstrauische und sich selbst verleugnende Kjell und der liebevolle Troll Boojohni sind eindeutig die interessantesten Figuren, erhalten aber viel zu wenig Aufmerksamkeit. Andere Charaktere, insbesondere Frauen, sind ansonsten, wie so oft, leider nur Beiwerk, maximal Konkurrentinnen, damit auch ja niemand Lark das Rampenlicht stiehlt.

Leider hat "Bird & Sword" genau das Problem, was auch viele andere High Fantasy-Romane in letzter Zeit haben: Es ist einfach keine wirkliche High Fantasy, sondern mehr ein schwaches Gerüst, das um die Liebesgeschichte herum gebaut wurde. Informationen zum Königreich gibt es so gut wie gar keine, weil sich Lark zuerst die ganze Zeit bei ihrem Vater und dann in Tiras' Schloss aufhält. Irgendwo herrscht Krieg, aber die Kampfszenen, die wir miterleben dürfen, werden sehr schnell abgehandelt, damit sich der König - der enorm viel Zeit hat - wieder Lark widmen kann, um ihr beispielsweise Lesen beizubringen. Larks Entwicklung ist spannend und ihre Gabe durchaus faszinierend, allerdings wird nicht erklärt, warum sie so anders ist als die anderen magischen Fähigkeiten der Bevölkerung. Am Schlimmsten sind aber die Logikfehler, die so einfach hätten vermieden werden können: Etwa ein Mordanschlag auf den König, der nie aufgeklärt wird, oder dass sich eine Gegenspielerin mit dem großen Antagonisten verbünden konnte, obwohl niemand wusste, wer er ist. Einem Lektorat hätten all diese kleinen Schnitzer eigentlich auffallen müssen. Der Showdown wird erneut nur sehr kurz behandelt, der große Bösewicht auf wenigen Seiten getötet und danach ist alles gut - bei der Ausgangssituation hätte man mehr erwarten können.

FAZIT 
Amy Harmon kann schreiben, das beweist sie auch hier - nur reicht das betriebene Worldbuilding bei langem nicht aus, um glaubwürdige High Fantasy zu verfassen. Viele Figuren bleiben blass, es gibt so einige Logiklücken, die immer wieder den Lesefluss stören, und es wird deutlich mehr Wert auf Romantik als die eigentliche Geschichte gelegt. Enttäuschend. Schwache 3 Punkte.

Meine Empfehlung für eher unerfahrene Fantasy-Leser, die mehr Wert auf Romantik als Worldbuilding legen.


https://www.luebbe.de/lyx/buecher/sonstiges/bird-and-sword/id_6325481

[Statistik] Monatsrückblick Oktober

Der Oktober war für mich ein sehr ereignisreicher Monat: Ich war mal wieder in der Heimat, aber nicht auf der Buchmesse (zum Glück); habe ein Gewinnspiel veranstaltet; war überraschend oft im Kino und habe mehr gelesen als erwartet - lassen wir mal außer Acht, dass ich schon seit September an "ES" herumlese, weil ich einfach nicht die Zeit dazu finde. Nicht zu vergessen natürlich, dass die 2. Staffel von "Stranger Things" Ende des Monats online ging, die gebingt werden wollte. Mal schauen, was ich im November so schaffe, aber da wieder enorm viel ansteht, lasse ich das mit den großen Hoffnungen erst einmal sein.

#Gelesen im Oktober: 5 Bücher

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1. Wie der Wind und das Meer von Lilli Beck [3*]
2. Fuchsnacht von Julia Mayer [knappe 4*]
3. Unsere verlorenen Herzen von Krystal Sutherland [gute 4*] 
4. Bird & Sword von Amy Harmon [3*] - Rezension folgt
5. Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo [sehr gute 4*] - Rezension folgt
 
Gelesene Seiten: 2212
Durchschnittliche Seitenzahl pro Buch: 442
 Gelesene Seiten pro Tag: etwa 71
Durchschnittsbewertung: 3,6*
--
Neuzugänge: 4
Abgelesen: 5
Neuer SuB-Stand April: 74

# Geschaut im Oktober: 3 Kinofilme

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1. Sneak Preview: Sommerhäuser [2*]
2. Blade Runner 2049 [sehr gute 4*] - Kurzspot folgt
3. Sneak Preview: Good Time [2,5*] - Kurzspot folgt 

# Gesuchtet im Oktober: 3 Serien

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1. Brooklyn Nine-Nine: Staffel 1, Folgen 12-17 [4*]
2. Black Mirror: Staffel 1 [bisher 3,5*]  
3. Stranger Things: Staffel 2 [knappe 5*] - Rezension folgt  

Meine Bücher waren im Oktober entweder gut oder mittelmäßig - schlechter wurde es nicht, was mich sehr freut. "Das Lied der Krähen" hat mich insbesondere auf den letzten 200 Seiten sehr begeistern können, die Rezension dazu kommt bald.

Im vergangenen Monat war ich auch zweimal in einer Sneak und jetzt reicht es erst einmal wieder für den Rest des Jahres. Das CineStar in Mainz ist dafür bekannt, besonders miese Filme zu zeigen, und besonders das deutsche "Sommerhäuser" war wirklich unterirdisch. "Good Time" kann mit Robert Pattinson und Jennifer Jason Leigh aufwarten, aber meine Begleitung und ich waren wohl zu dumm dafür. Dafür hat mir "Blade Runner 2049" sehr gefallen, der vor allem durch das sehr zurückgenommene Tempo angenehm auffällt.

Mein Serienhighlight war natürlich, das wird niemanden verwundern, die 2. Staffel von "Stranger Things", die ich ebenso geliebt habe wie die vorhergegangene. Auch die 8. Folge mochte ich im Gegensatz zu einigen anderen sehr gern. Nebenbei habe ich noch die erste Staffel von "Black Mirror" geschaut, bei der insbesondere die 1. Folge ziemlich schockiert.

Ob ich es im November ins Kino schaffe, ist noch nicht sicher. 'ne Sneak wird es nicht mehr, aber es gibt ja nun wahrlich genug anderes zur Auswahl:

Professor Marston & The Wonder WomenMord im Orient ExpressSuburbiconSimpelBad Moms 2Justice LeaguePaddington 2DetroitAus dem NichtsManifestoThe Big SickBrimstoneFlatliners

Will ich auf jeden Fall sehen: "Paddington 2" ist ein absolutes Muss, nachdem der Vorgänger so wunderbar knuffig und witzig war. Die "Justice League" macht hoffentlich so weiter, wie Wonder Woman vorgelegt hat. Und "The Big Sick" sieht einfach nur zuckersüß aus und da ich Zoe Kazan sowieso gern mag, könnte das ein unterhaltsamer Film werden.
Will ich vielleicht sehen: "Aus dem Nichts" ist sehr brisant und könnte für einen Kinobesuch vielleicht fast schon zu bedrückend sein. Dass es so lange bis zu einer Verfilmung von "Simpel" gedauert hat, wundert mich immer noch ein wenig, und "Brimstone" klingt schmutzig und sehr, sehr spannend.
Will ich nicht (im Kino) sehen: "Flatliners" behandelt ein interessantes Thema, soll aber sehr, sehr mies sein (warum, Ellen Page?!). Die restlichen Filme reizen mich alle, aber für's Kino wird es wohl nicht reichen. Ich kenne natürlich den originalen "Mord im Orient-Express" und bin daher nicht sicher, ob ich die gleiche Geschichte noch einmal sehen muss. 13x Cate Blanchett in "Manifesto" sowie die Idee von "Suburbicon" finde ich zwar toll, aber das reicht wohl beides auch auf DVD.

Wie verlief euer Oktober?

Meine aktuelle Lektüre

Meine aktuelle Lektüre
"ES" von Stephen King [1029/1536]

Mein letzter Kinobesuch

Mein letzter Kinobesuch
"Good Time" am 30.10.

2017 Reading Challenge

Kittyzer has read 1 book toward her goal of 60 books.
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