Back Down to Earth

[Buchrezension] Die Blutkönigin - Sarah Beth Durst

"Warum?", fragte Daleina. "Warum hilfst du mir?"
Sie zuckte mit den Schultern und vermied es, Daleina in die Augen zu sehen. "Während des ganzen Unterrichts bist du die Einzige gewesen, die es gewagt hat, eine Frage zu stellen, die Einzige, der das Lernen wichtiger war, als ein abgerichteter Affe von denen zu sein und blöde Examen zu bestehen. Offen gesagt, ich brauche jemanden zum Reden, und du bist die Einzige, die zumindest ein Fünkchen Grips im Kopf zu haben scheint."
Daleina musterte sie. Sie ist einsam, ging es ihr durch den Kopf. "Danke."
"Sicher, angesichts deines Mangels an Talent wird dir bestimmt nur ein kurzes Leben beschieden sein, aber ich werde deine Gesellschaft genießen, bis zu in Fetzen gerissen wirst."
Daleina wiederholte: "Danke", etwas weniger dankbar. Dann schlossen sie sich den anderen Schülerinnen an, um zu hören, wer bestanden hatte und wer durchgefallen war.

INHALT
Das Land Renthia ist von Geistern bevölkert, die nur zwei Dinge im Sinn haben: Erschaffen und Zerstören. Um diese beiden Ziele in Einklang zu bringen, braucht jedes Königreich eine Königin, die die Geister kontrolliert. Nur Frauen besitzen die Gabe, sie zu befehligen - und als die junge Daleina aus dem Königreich Aratay ihre Familie vor einem Geister-Angriff bewahrt, wird deutlich, dass auch sie mit dieser Fähigkeit gesegnet ist. Und sie ist eine der Auserwählten, die eine der Akademien für Thronanwärterinnen besuchen dürfen. Allerdings ist sie ganz eindeutig nicht die Beste und so stehen ihre Chancen, jemals Königin zu werden, denkbar schlecht. Jedenfalls bis sie von einem Meister erwählt wird, der sie ausbilden will: Es ist Ven, der vor Jahren von der amtierenden Königin verraten wurde... 

MEINE MEINUNG
Es ist lange her, dass ich das letzte Buch von Sarah Beth Durst gelesen habe - aber ihr bildlicher Schreibstil und ihre phantastischen wie originellen Ideen sind mir im Gedächtnis geblieben. Sie schreibt keine konventionellen Fantasy-Romane, die nach bewährtem Schema ablaufen, und das wird auch in "Die Blutkönigin" schnell deutlich. High Fantasy für junge Leser hat oft einen faden Beigeschmack, weil sich statt auf das Worldbuilding mehr auf die Liebesgeschichte konzentriert wird. Zum Glück ist das hier nicht der Fall: Der packende Schreibstil zieht einen schnell in eine Geschichte voller Überraschungen und großartiger Ideen. Und mit der jungen Daleina und ihrem Mentor Ven gibt es zwei Protagonisten, die man sehr gern begleitet.

Daleina ist bei weitem nicht diese "besondere" Hauptfigur, die alles kann und von jedem bewundert wird. Im Gegenteil - sie ist die wahrscheinlich am wenigsten talentierte Kandidatin. Doch was sie nicht an Fähigkeiten vorweisen kann, macht sie durch Intelligenz, Mut und Persönlichkeit wett. Sie hat Fehler, aber sie versucht immer, Gutes zu bewirken, und das macht sie sehr sympathisch. Meister Ven ist ein tief enttäuschter Mann, der seiner Vergangenheit mit der Königin nachhängt, ihr aber auch des Öfteren die Stirn zu bieten vermag. Er ist streng und unnachgiebig, aber mit seiner fürsorglichen Art dennoch etwas wie ein Ziehvater. Durch die Tatsache, dass nur Frauen Oberhaupt der Königreiche von Renthia werden können, sind die Charaktere zum größten Teil weiblich - eine tolle Abwechslung. Zugegeben, Daleinas Freundinnen konnte ich nicht alle auseinander halten, das ist zum Teil aber auch der Fülle geschuldet. Und Zickenkrieg sucht man vergebens: Selbst die talentierte und hochnäsige Merecot ist insofern keine Konkurrenz für Daleina als dass sie einander trotzdem helfen - auch ungewöhnliche Freundschaften werden geschlossen, was wunderbar zu lesen ist.

Mit den Geistern, die die Welt instand halten und gleichzeitig die Menschen töten wollen, hat die Autorin ein abstraktes Konstrukt entworfen, das sie großartig erklärt. Noch viel besser gefällt aber ihre Welt: Denn die Bewohner Aratays leben in den Bäumen, in den Kronen und Ästen werden Häuser gebaut, verbunden sind einzelne Städte durch Brücken und Seildrähte - eine wunderbare Idee, die eine besondere Naturverbundenheit porträtiert. Der Leser begleitet Daleina während ihrer Ausbildung in der Akademie und bei Meister Ven, wobei sie dem Tod mehr als einmal knapp entkommen muss. Das Leben mit und unter Geistern ist gefährlich, und so ist es kein Wunder, dass man sich mehr als einmal von liebgewonnenen Figuren verabschieden muss. Es gibt eine kleine Liebesgeschichte, die aber nur einen Bruchteil der Handlung einnimmt (fast schon wieder zu kühl wirkt), ansonsten wird sich komplett auf Daleina und ihr Ziel konzentriert. Ein paar kleinere Längen im Mittelteil werden zum Glück immer wieder von actionreichen Szenen aufgelockert - und der Schluss ist  erschreckend, überraschend und absolut konsequent. Band 2 handelt von einer anderen Protagonistin und man darf gespannt sein, wie die Geschichte weiter gesponnen wird.

FAZIT 
Sarah Beth Durst hat sich in "Die Blutkönigin" eine umwerfende Welt erdacht, die einen schnell in ihren Bann zieht. Viele neue Ideen und starke wie liebenswerte Frauen runden das Bild ab. Bis auf ein paar kleinere Längen ein echtes Lesevergnügen. Sehr gute 4 Punkte!

Meine Empfehlung für Leser auf der Suche nach starken, kämpferischen Frauenfiguren in einer großartig erdachten Welt.

[Rückblick + Gewinnspiel] Das verflixte 7. Jahr ist vorbei!



Es ist so weit: Heute auf den Tag genau vor 7 Jahren habe ich diesen Blog gestartet. Damals noch als persönlichen Blog, der hauptsächlich aus Unfug bestand, bis ich ihn im Februar in einen Rezensionsblog verwandelte. Aber der Beginn zählt ja. Daher starte ich nun eine Verlosung, um das gebührend zu feiern - muss zuerst aber natürlich ein paar Worte verlieren.

Mit 14 habe ich begonnen, über mein Leben und meine Interessen zu schreiben - öffentlich, im Internet. Das haben anfangs nur wenig Leute mitbekommen und ich gehöre auch heute beileibe nicht zu den bekanntesten Bloggern. Aber das ist auch gar nicht schlimm. Ich habe seit Jahren eine ziemlich beständige Zahl von 363 Lesern, die mir anscheinend treu bleiben wollen und das finde ich wirklich, wirklich schön. Um die 3000 Kommentare habe ich über die Jahre erhalten und auch, wenn ich mir leider oft ziemlich Zeit mit meinen Antworten lasse, freue ich mich über jeden einzelnen. Ich freue mich riesig, wenn ich jemanden zum Nachdenken anregen oder ihm Lust auf ein Buch/eine Serie/einen Film machen kann. Das ist mein Ziel als Bloggerin und ich hoffe, dass ich es bereits des Öfteren erreicht habe.

Inzwischen bin ich also ziemlich lange dabei und in dieser Zeit hat sich so einiges geändert. Nicht nur bin ich älter geworden, natürlich, sondern auch ein bisschen erwachsen. Darüber habe ich sogar mal in einem Post gesprochen. Ich bin letztes Jahr von Niedersachsen nach Rheinland-Pfalz gezogen und manchmal noch ein bisschen verwundert über die Rheinhessen, aber auch begeistert von der Freundlichkeit, die ich aus Norddeutschland gar nicht gewohnt bin.
Mein Lesegeschmack hat sich von Romantasy und mein Seriengeschmack sich von Sitcoms so ziemlich in das Gegenteil verkehrt: Heute mag ich es gern actionreich und ein bisschen blutig. Ich bin dafür aber immer noch sehr begeisterungsfähig und kann mich weiterhin lang und laut über Dinge aufregen - kein Wunder also, dass ich 2012 die Kategorie Mein Ärger über ins Leben gerufen habe.

Seit eben diesem Jahr schreibe ich auch jährlich Monatsstatistiken und eines ist daran sehr deutlich geworden: Dass ich vor 5 Jahren noch ziemlich genau doppelt so viel Zeit hatte wie heute. Damals habe ich ganze 119 Bücher gelesen - mittlerweile muss ich mich extrem anstrengen, um überhaupt noch die 60 zu knacken. Mitunter liegt es aber auch an den Filmen und den Serien, die weitere Themen meines Blogs sind. Nur die Anzahl der geschauten Serien hat aber zugenommen :D
Seit 2014 bin ich außerdem bei Goodreads, was einerseits vieles erleichtert - und mir gleichzeitig mit Vergnügen zeigt, dass ich eindeutig zu viele schlechte Bücher lese, weswegen die Durchschnittsbewertung von 3,56 nicht wirklich verwundert:

  
Trotzdem bringt mich das nicht davon ab, jedes Jahr wieder zu versuchen, meine Durchschnittsbewertung zu erhöhen - ob mir das 2017 gelungen ist, werde ich dann im Jahresrückblick feststellen.

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Und damit habe ich auch definitiv genug gequatscht. Ich möchte etwas zurückgeben für all die Zeit, die ihr in eure Kommentare steckt und die Freude, die ihr mir bereitet. Daher verlose ich natürlich auch Dinge, die mich in meinen 7 Jahren des Bloggens auf irgendeine Weise geprägt oder begleitet haben.



1. Preis:

Ein Wunschbuch oder ein Wunschfilm aus all meinen gelesenen/geschauten Büchern/Filmen. Diese könnt ihr hier und hier einsehen. Auch unter den Kurzspots sind noch einige zu finden. Natürlich kann ich nur empfehlen, einen meiner Lieblinge zu wählen ;) Dazu hier meine Favorites auf Goodreads. Der Gewinner darf entscheiden, ob er beim Buch die deutsche oder englische Ausgabe erhalten möchte.

2.-5. Preis:

Hier habe ich eine kleine Auswahl aus gelesenen Büchern und geschauten Filmen zusammen gestellt. Für jedes davon könnt ihr in den Lostopf hüpfen.

"Simpel" von Marie-Aude Murail


Tatsächlich habe ich diese Lektüre gelesen, bevor ich zu bloggen begonnen habe - aber es war ein Buch, das mich durch seine Warmherzigkeit lange nicht losgelassen hat. Gut gegen Vorurteile und gut für die Seele. Zu gewinnen gibt es die Filmausgabe.

"Sleeping Giants" von Sylvian Neuvel


Ich erwähne es ständig und ich werde es bestimmt noch öfter tun - aber eines meiner Highlights 2016 muss ich natürlich hier verlosen. Zu gewinnen gibt es die Taschenbuchausgabe.

"Forbidden" von Tabitha Suzuma


Bei Erscheinen war das Buch in aller Munde und auch ich habe es heiß und innig geliebt. Eine intensive Geschichte voller Schmerz, Vertrauen, Angst und Liebe. Zu gewinnen gibt es die gebundene Ausgabe.

"Interstellar"


Mein Lieblingsfilm 2014, der mich vollkommen überwältigt zurückgelassen hat. Ein Glanzstück von Christopher Nolan, das ich jedem nur empfehlen kann. Zu gewinnen gibt es die DVD.

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Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, mir einen Kommentar zu hinterlassen und mir zu erzählen, was euch aus den letzten 7 Jahren am meisten im Gedächtnis geblieben ist - ein Weltereignis? Etwas Persönliches? Etwas Gutes, etwas Schlechtes? Gebt bitte auch eure Wünsche für die Verlosung an (auch, ob ihr Wunschbuch/-film gewinnen möchtet, da braucht ihr aber noch keinen Titel zu nennen) und hinterlasst eine Kontaktmöglichkeit - oder schaut zwischen den Feiertagen regelmäßig hier herein.
Teilnehmen könnt ihr bis zum 23.12.2017 um 24 Uhr.

Jeder erhält durch seinen Kommentar ein Los. Es kann für so viele Preise wie gewünscht in den Lostopf gehüpft, aber nur einmal gewonnen werden. Zur Teilnahme berechtigt sind alle natürlichen Personen über 14 Jahren oder mit Einverständnis der Eltern. Mehrmalige Versuche führen zum Ausschluss. Ausgelost wird das Gewinnspiel zwischen Weihnachten und Silvester, die Glücklichen werden hier bekannt gegeben und gegebenenfalls kontaktiert. Wird sich innerhalb von 10 Tagen nicht mit einer Adresse zurück gemeldet, muss neu ausgelost werden. Achtung! Verschickt wird erst in der zweiten Woche des neuen Jahres, da ich davor im Urlaub bin. Adressen werden nur zum Versenden des Gewinns genutzt und danach gelöscht.

Und nun wünsche ich euch viel Glück!

[Buchrezension] Das blutende Land - Klaus N. Frick

"Ein anderer Wolf", sagte Corvis andächtig. "Mit dem habe ich nicht gerechnet. Wahrscheinlich die Gefährtin. Wir haben Glück, dass sie gleich abgezogen ist. Das wäre sonst ein harter Kampf geworden." Er sah seinen Sohn an. "Was ist mit dir? Frierst du?"
"Nur die Erleichterung", log Sardev. "Es ist nichts, nur die Erleichterung nach dem Kampf. Ich bin froh, dass es vorüber ist."
Sein Vater musterte ihn, sagte aber kein Wort. Stumm ging er in die Knie und betastete den Kopf des toten Wolfs, griff mit den Fingern nach den Ohren. Sardev merkte, dass sein Vater ahnte, dass er ihn anlog. Und er wusste darüber hinaus, dass er auf einmal Angst hatte. Angst vor etwas, das er nicht erspüren konnte, von dem er aber glaubte, dass es irgendwie hinter den Hügeln auf ihn lauerte, in einer zottig-grauen Gestalt, die auf vier Pfoten lief und jetzt vor Verzweiflung und Wut die Monde anheulte.

https://www.droemer-knaur.de/fm/48/978-3-426-52106-9_Druck.jpgINHALT
Patloren wird vom Imperium der Eskoher beherrscht. Der neue Verwalter Nesh-Tilan möchte die geltenden Gesetze noch härter anwenden und sich dabei selbst in eine gute Ausgangslage für den Aufstieg bringen - doch dafür braucht er einen Sündenbock. Der junge Sardev ist eigentlich ein ganz normaler Bauernsohn. Aber als er auf einem öffentlichen Marktplatz den Fehler begeht, einem unschuldigen Mann helfen zu wollen, wird er gefangen genommen und für ein Experiment benutzt: Sein Geist soll mit dem eines Wolfes verschmolzen werden, damit er den Eskohern als Waffe dienen kann. Doch der Magier, der diese Verwandlung durchführt, hat nicht den Frieden im Land im Sinne. Und er muss mit allen Mitteln bekämpft werden.

MEINE MEINUNG
"Das blutende Land" ist Dark Fantasy, die dem Genre-Namen alle Ehre macht: Von Anfang an düster, schmutzig und ungeschönt wird eine Geschichte erzählt, die so humorlos wie episch daher kommt. Autor Klaus N. Frick, bekannt als Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, hat altbekannte wie spannende neue Ideen verarbeitet - sein Schreibstil ist für meinen Geschmack trotz anschaulicher Beschreibungen aber viel zu ausschweifend und langatmig. Erzählt wird die Geschichte aus vier Sichten, wobei aber insbesondere die des eigentlichen Protagonisten Sardev viel zu kurz kommt.

Dieser ist nämlich - als einziger der Charaktere - durchaus einigermaßen sympathisch, weil er für sich selbst und für andere einsteht und nicht auf den Kopf gefallen ist. So richtig in den Vordergrund tritt er aber erst nach über der Hälfte des Romans und dann ist er bereits vom Wolf besessen, es ist also schwierig, seinen eigentlichen Charakter auszumachen. Die restlichen Figuren sind alle durchweg unsympathisch und auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Das ist prinzipiell sehr interessant, weil man bei ihrem ambivalenten Verhalten selten sicher sein kann, was sie als nächstes vorhaben. Gleichzeitig wird einem aber auch niemand zur Indentifikation geboten. Sie alle ziehen ihr Ding durch, befolgen oder geben Befehle und versuchen ihre Ziele zu erreichen. Insbesondere die Kämpferin Zarg-Nolesa - eigentlich eine starke Frau - wird sehr darauf reduziert, die Anweisungen des Hohen Rates zu befolgen, eigene Ambitionen hat sie eher keine. Das ist schade und führt nicht dazu, dass man die Charaktere gern begleitet.

Eventuell liegt es daran, dass man nach dem stimmungsvollen Prolog erst einmal für mehr als 200 Seiten das Gefühl hat, dass nichts passiert. Erst nach fast der Hälfte des Romans kommt es überhaupt zu dem im Klappentext erwähnten Experiment - davor folgt man den Figuren hauptsächlich dabei, wie sie von einem Ort zum anderen reisen und Befehle ausführen. Sardev kommt viel seltener zu Wort als die restlichen Figuren und das wird erst besser, nachdem seine Seele mit der des Wolfes verschmolzen wurde. Danach ist sein Kampf um die Vorherrschaft über seinen Körper interessant anzusehen und auch die actionreichen Szenen nehmen wieder zu. Trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas - und sei es auch nur ein wenig Humor zur Auflockerung der düsteren Szenerie und deren sehr oft erwähnten unangenehmen Gerüche. In der Zwischenzeit hatte mich die langatmige Erzählweise schon zu sehr verloren, als dass mich die Geschichte im Finale noch richtig hätte packen können. Immerhin werden alle offenen Stränge noch knapp zusammen geführt, sodass der Roman - für das Genre ungewöhnlich - einen runden Einzelband abgibt. Ob einem das reicht, muss jeder für sich entscheiden.

FAZIT 
High Fantasy ist eines meiner liebsten Genres - hier noch etwas Neues zu finden, wird da mitunter schon schwierig. Klaus N. Frick wartet in "Das blutende Land" tatsächlich mit frischen Ideen auf, mit seinem ausschweifendem Schreibstil und den sehr ambivalenten Figuren konnte ich aber nur wenig anfangen. So sprang der Funke leider nie auf mich über. Knappe 2,5 Punkte.

Meine Empfehlung für Leser, die gern undurchschaubaren und nicht unbedingt von Grund auf guten Figuren folgen.


 

[Statistik] Monatsrückblick November

Einen fröhlichen Dezember wünsche ich! Ich hoffe, ihr habt das Schnee-Chaos der letzten Tage gut überstanden - Zugfahren fand ich ein bisschen schwierig, aber das ist ja nichts Neues gewesen.
Im November scheine ich mich mit meinen ganzen Plänen ein wenig übernommen zu haben. Ich habe deutlich mehr Serien und Filme geschaut als ich Bücher gelesen habe, aber trotzdem wieder neue Lektüren gekauft (ich werde es wohl nie lernen). Dazu kommt die Tage auch endlich mal wieder ein Neuzugänge-Post. Besonders in den letzten Tagen des Monats habe ich außer der Aktion zum #Buchliebenetz nichts mehr geschafft. Im Dezember habe ich viel Urlaub, bin aber auch viel unterwegs - ich bin nicht sicher, ob eine Besserung in Sicht ist.

#Gelesen im November: 4 Bücher

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1. Turtles All the Way Down von John Green [4*]
2. Und wenn die Welt verbrennt von Ulla Scheler [3*]
3. Iskari: Der Sturm naht von Kristen Ciccarelli [sehr gute 4*] 
4. ES von Stephen King [sehr gute 4*] - Kurzspot folgt
 
Gelesene Seiten: 2666
Durchschnittliche Seitenzahl pro Buch: 666
 Gelesene Seiten pro Tag: etwa 89
Durchschnittsbewertung: 3,75*
--
Neuzugänge: 3
Abgelesen: 4
Neuer SuB-Stand Dezember: 73

# Geschaut im November: 1 Kinofilm

Mein letzter Kinobesuch

1. Paddington [4*] - Rezension folgt

# Gesuchtet im November: 7 Serien

 Bildergebnis für brooklyn 99 staffel 1Bildergebnis für the expanse plakat netflixBildergebnis für alias grace serie netflixBildergebnis für the sinner serie plakatBildergebnis für mindhunter serie plakatBildergebnis für punisher serie plakatBildergebnis für black mirror serie plakat

1. Brooklyn Nine-Nine: Staffel 2 & Staffel 3, Folgen 1-10 [knappe 4,5*]
2. The Expanse: Staffel 2  [sehr gute 4,5*] - Rezension folgt
3. Alias Grace: Staffel 1 [sehr gute 4*] - Kurzspot folgt
4. The Sinner: Staffel 1 [4,5*] - Rezension folgt
5. Mindhunter: Staffel 1 [3,5*] - Kurzspot folgt
6. Punisher: Staffel 1, Folgen 1-3 [bisher 4*] 
7. Black Mirror: Staffel 1, Folge 3 & Staffel 2, Folge 1 [3,5*]
  
Vier gute Bücher und ein mittelmäßiges - was will man mehr? Für "ES" habe ich sehr, sehr lange gebraucht (angefangen hatte ich Ende September), was aber eher an mangelnder Zeit lag. "Iskari" ist eine tolle neue Fantasy-Reihe, die ich definitiv weiter verfolgen werde, und John Green konnte mich auch mit seinem neuesten Roman wieder erfreuen.

Im Kino war ich nur einmal, dafür aber immerhin im lang erwarteten "Paddington 2", der ähnlich zuckersüß war wie Teil 1. Weniger lustig vielleicht, aber dafür zwischenzeitlich sehr berührend.

Wenn man sich dann die Liste meiner Serien anschaut, weiß man ganz genau, warum ich nichts anderes geschafft habe. Im November gab es bei Netflix sehr viel Neues, das ich sofort schauen musste, daher waren insbesondere durch "Alias Grace" und "The Sinner" ganze Abende weg. "Brooklyn Nine-Nine" hat mich endlich komplett gefangen genommen und ist für mich die momentan beste Sitcom-Serie und die 2. Staffel von "The Expanse" hat so genial aufgehört wie sie gestartet hat. Den "Punisher" schaue ich aktuell mit einer Freundin, weswegen es ein bisschen länger dauert, aber bisher bin ich trotz einiger Längen noch interessiert.

Wie schon erwähnt, habe ich im Dezember viel vor, daher sieht es für einen Kinobesuch eher schlecht aus. Zum Glück gibt es aber sowieso nicht die Wahnsinns-Auswahl.

Zwischen zwei Leben - The Mountain Between UsA Ghost StoryFerdinand - Geht STIERisch ab!Star Wars - Die letzten JediJumanji - Willkommen im DschungelPitch Perfect 3Dieses bescheuerte HerzThe Killing of a Sacred Deer

Will ich auf jeden Fall sehen: "A Ghost Story" ist, entgegen des Titels, kein Horrorfilm, sondern erzählt mehr eine Liebesgeschichte aus der Sicht eines Geistes - eine tolle Idee. "The Killing of a Sacred Deer" sieht ebenfalls großartig aus, düster und packend. Das könnte endlich mal wieder ein richtig guter Thriller werden.
Will ich vielleicht sehen: Nachdem ich beide Vorgänger im Kino gesehen habe, müsste ich mir auch "Pitch Perfect 3" ansehen - aber mich nervt immer noch, dass die Treblemakers einfach rausgeschrieben wurden. "Ferdinand" sieht nach einem sehr niedlichen Animationsfilm aus, hat mich aber nicht komplett überzeugen können.
Will ich nicht (im Kino) sehen: Insbesondere "Dieses bescheuerte Herz" werde ich trotz Elyas M'Barek ganz bestimmt nicht ansehen. "Zwischen zwei Leben" wartet ansonsten mit zwei echten Größen auf, soll aber unfassbar schmalzig und unglaubwürdig geraten sein.

Was habt ihr an den Weihnachtsfeiertagen vor?

[Buchliebenetz] Tag: Gegensätzliche Bücher

Es ist mal wieder Zeit für das #buchliebenetz, bei dem verschiedene buchbegeisterte Blogger gemeinsame Aktionen durchführen, die sich - wie der Name schon sagt - um das schönste Hobby der Welt drehen: Das Lesen. Heute ist mal wieder ein Tag dran, bei dem wir euch Bücher aus unseren Regalen vorstellen, die gegensätzlicher kaum sein könnten.

Bild könnte enthalten: Text

Ein vor langem gelesenes Buch / Ein frisch gekauftes Buch

Ich bin nicht sicher, in welchen Untiefen verschiedener Bücherkisten es verschwunden ist (weswegen es auch leider kein Foto gibt), aber die Lektüre, an die ich mich aus meiner Kindheit noch am meisten erinnere, ist definitiv "Der Wunschpunsch" von Michael Ende. Gelesen habe ich es in einem Bayern-Urlaub als ich etwa acht Jahre alt war und ich kann mich noch daran erinnern, dass mir ein älterer Herr beigebracht hat "satanarchäolügenialkohöllisch" auszusprechen.
Ganz neu in meinem Regal findet sich mal wieder eine englische Lektüre - bei Gutscheinen kann ich mich meistens nicht zügeln. Schauspielerin Krysten Ritter hat einen Thriller geschrieben und normal hasse ich Bücher von Schauspielern (das geht selten gut), aber bei Ritters "Bonfire" bin ich einfach zu gespannt.

Ein günstiges Buch / Ein teures Buch


Ein Grund, weswegen ich so oft und gerne englische Bücher kaufe: Sie sind so günstig! "Sleeping Giants", von dem ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit erzähle, bietet immerhin 300 Seiten für gerade einmal 6,99€! (Und die lohnen sich.)
Eines meiner teuersten Bücher ist dagegen "Die Knochenuhren" von David Mitchell. Zum Glück habe ich es dieses Jahr zu Ostern bekommen, 25€ sind nämlich durchaus kein Schnäppchen.

Eine Lektüre mit männlicher Hauptfigur / Eine Lektüre mit weiblicher Hauptfigur


Da ich relativ viel High Fantasy lese, habe ich gar nicht mal so wenige Bücher mit einem männlichen Protagonisten. Entschieden habe ich mich (und ich cheate mal wieder) für die "Greatcoats"-Reihe von Sebastien de Castell, deren Erzähler Falcio ich einfach abgöttisch liebe.
Eine großartige weibliche Protagonistin hat dagegen "Nevermore" (das eigentlich auch Teil 1 einer Trilogie ist). Isobel ist trotz blonder Haare und Tätigkeit als Cheerleaderin alles andere als stereotyp. I like! 

Ein Pageturner / Ein Buch, für das ich lange gebraucht habe


Dass ich Dennis Lehanes "Shutter Island" zuletzt gelesen habe, ist schon eine Weile her, aber ich erinnere mich noch klar daran, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte - genauso wie man bei Scorseses Verfilmung gebannt am Bildschirm klebt.
Für "ES" habe ich sehr, sehr lange gebraucht - über zwei Monate tatsächlich. Das lag nicht nur an den 1530 Seiten, sondern auch daran, dass mir immer wieder etwas dazwischen kam. Gestern aber habe ich es beendet und die Zeit habe ich gut investiert!

Ein hässliches Buchcover / Ein schönes Buchcover


Viele werden das sicherlich anders sehen, aber passend zum miesen Inhalt finde ich das Cover von "Die Endlichkeit des Augenblicks" einfach nur hässlich. Dieses viele Rosa und dann noch die unnatürlich wirkenden Schatten...ne.
Stattdessen liebe ich es, mir "Walk on Earth a Stranger" anzuschauen und das Cover zu Band 2 ist sogar noch schöner. Allgemein sehen alle Bücher von Rae Carson großartig aus.

Ein nationales Buch / Ein internationales Buch


Ich habe so einige deutsche Autoren im Regal, aber ich entscheide mich für meine liebe Bloggerkollegin Katie, deren Buch "Barfuß durch die Nacht" dieses Jahr im kleinen, aber feinen Amrun-Verlag erschienen ist. Das Werk durfte ich relativ früh testlesen und ich kann es Fans von Liebesgeschichten wirklich nur ans Herz legen.
Und was würde sich bei internationalen Büchern besser eignen, als mal wieder eine englische Lektüre? Ich cheate jetzt mal ein bisschen und nenne eine ganze Reihe: "The Darkest Minds" von Alexandra Bracken nämlich. Ich habe alle drei Bände im Original gelesen und finde die Aufmachung hier viel schöner als bei der Übersetzung. Die Verfilmung kommt übrigens 2018 ins Kino!

Eine dünne Lektüre / Eine dicke Lektüre


Ich bin kein besonders großer Fan von Büchern, die unter 300 Seiten haben - meistens reicht es dann nämlich nicht für eine besonders gute Charakterentwicklung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ich da gar nicht mal so viel Auswahl hatte.
Das dünnste Werk in meinen aktuellen Regalen ist wohl John Greens neuester Roman, "Turtles All the Way Down", der hat nämlich nur 286 Seiten (ist aber die Ausnahme von der Regel).
Eines meiner dicksten Bücher ist dagegen "Kernstaub" von Maire Graßhoff, das leider noch ungelesen im Regal steht. Mit fast 1000 Seiten ein echter Wälzer - aber ich bin sicher, dass eine wunderbare Geschichte darin steckt.

Ein fiktives Buch / Ein non-fiktives Buch


Nun, fiktiv sind beinahe alle meine Bücher. Als Beispiel eignet sich aber natürlich ein Fantasy-Roman, daher wähle ich dafür den ersten Band der "All Souls"-Trilogie von Deborah Harkness, die sich um Hexen, Vampire und allerlei andere phantastische Gestalten dreht. Und die momentan als Serie mit Matthew Goode (hach) und Teresa Palmer verfilmt wird.
Non-fiktiv lese ich so gut wie gar nicht (ich weiß, eine Schande), aber auf meinem SUB befindet sich "Ich bin Malala" und ich hoffe sehr, die Geschichte dieser starken jungen Frau bald lesen zu können.

Ein romantisches Buch / Ein actionreiches Buch


Als sonderlich romantisch kann man mich nicht bezeichnen und daher besitze ich auch nur wenige Liebesromane - und wenn, haben sie normal noch ein zweites, tiefer gehendes Thema. Der einzige pur romantische Roman in meinem Regal ist "Einmal hin und für immer" von Sarah Morgan, das mir in der Tat überraschend gut gefallen hat.
Actionreich wird es bei mir schon häufiger. Kaum eine ruhige Minute lässt einem "Red Rising" von Pierce Brown, ein Sci-Fi-Kracher erster Güte. Ich muss unbedingt mal weiterlesen!

Ein Buch, das mich glücklich gemacht hat / Ein Buch, das mich traurig gemacht hat


Nach dem Lesen von "I'll Give You the Sun" habe ich, glaube ich, stundenlang gegrinst wie ein Honigkuchenpferd. Der wunderbare Schluss lässt einem das Herz trotz vieler schwermütiger Momente zuvor vor Glück fast übergehen.
Sehr, sehr traurig war ich nach der Lektüre von "Ein Tanz auf Glas" - auf eine gute Art, irgendwie, wenn das möglich ist. Selten war ich emotional so ausgelaugt nach dem Lesen und dennoch halte ich das Buch so ungefähr jedem unter die Nase. Der Schmerz lohnt sich!

Habt ihr eines dieser Bücher gelesen?

Weitere Beiträge könnt ihr hier finden: Smalltown Adventure |
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[Buchrezension] Iskari: Der Sturm naht - Kristen Ciccarelli

Abrupt wandte sie sich von dem Ausblick ab und hob die Säbel auf. Sie spürte den Blick ihrer Cousine im Rücken. Dieses Mal sprach Safira die Frage, die ihr auf der Zunge lag, nicht aus. Das hieß jedoch nicht, dass Asha sie nicht hörte.
"Sobald es vorbei ist, erzähle ich dir alles", sagte sie deshalb. "Versprochen."
Safira würde ihr Geheimnis nicht verraten. Daran hegte sie nicht den geringsten Zweifel. Aber wenn der Drachenkönig herausfand, dass Safira von den verbotenen Handlungen seiner Tochter gewusst hatte, wäre das ihr Ende. Asha durfte ihre Cousine nicht in eine Lage bringen, die noch mehr Gnade vom König erforderte - denn mehr Gnade konnte er ihr einfach nicht gewähren.
Je weniger Safira wusste, desto besser war sie geschützt.

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Ciccarelli_KIskari_Sturm_1_180641.jpgINHALT
Asha, Tochter des Königs, leidet unter schrecklichen Schuldgefühlen: Als Kind hat sie mit verbotenen Geschichten den gefährlichsten aller Drachen, Kozu, herbei gelockt, der mit seinen Flammen viele Menschen getötet und ihren eigenen Körper zu einem Drittel verbrannt hat. Von den Bewohnern des Königreichs wird sie daher gefürchtet und gehasst. Um ihre Tat wieder gut zu machen hat sie sich einer großen Aufgabe verschrieben: Alle noch übrigen Drachen zu töten und die Gefahr damit zu bannen. Sie ist auf dem besten Wege, ihr Ziel zu erreichen, aber immer wieder kommen ihr ihre Sorgen über die bevorstehende Vermählung mit dem grausamen Jarek in die Quere. Doch dann bietet ihr Vater ihr einen Ausweg: Wenn sie Kozu tötet, sagt er die Hochzeit ab. Asha weiß, dass dies ihre einzige Chance ist. Aber nachdem sie sich mit dem Sklaven Torwin verbündet hat, kommen ihr Zweifel an der Mission und an allem, was sie geglaubt hat zu wissen...

MEINE MEINUNG
High Fantasy ist auch im Jugendbuchbereich immer mehr auf dem Vormarsch, enttäuscht aber oft durch unausgereiftes Worldbuilding und ein zu großes Augenmerk auf die Liebesgeschichte. Nicht so "Der Sturm naht", Band 1 der "Iskari"-Trilogie von Kristen Ciccarelli, deren von Drachen bevölkerte und von alten Geschichten und Bräuchen bestimmte Welt einen schnell in den Bann zieht. Und das, obwohl ich persönlich Drachen normal sterbenslangweilig finde. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, voller wunderbarer Details, und insbesondere die eingewobenen alten Sagen, die die Welt ein wenig erklären, wissen zu begeistern.

Asha ist nicht unbedingt eine einfache Protagonistin. Aufgewachsen unter dem Einfluss ihres Vaters, der alle alten Bräuche auslöschen will, und überzeugt von ihrer Schuld, sträubt sich sich gegen jeden aufkommenden Zweifel. Das wird zwischenzeitlich anstrengend, ist aber nichtsdestotrotz verständlich und vor allem macht sie auf diese Weise eine sehr glaubwürdige Entwicklung durch. Love-Interest Torwin, Sklave ihres Verlobten, erscheint dagegen erst einmal blass und lange ohne eigene Ambitionen und Wünsche. Auch zum Ende hin hat er noch Merkmale des typischen Manic Pixie Dream Boys, aber aufgrund seiner liebevollen Art und weil er sich nicht alles gefallen lässt, schließt man ihn dennoch ins Herz. Während Kommandant Jarek ein relativ klischeehafter Fiesling ist, können Nebencharaktere wie Ashas starke und kämpferische Cousine oder ihr zart wirkender, aber Pläne schmiedender Bruder punkten, sodass der Roman von einer Riege lebendiger und fast durchweg gut charakterisierter Figuren bevölkert wird.

Nach einem starken Beginn, der Asha in Aktion während eines Kampfes mit einem Drachen zeigt, wird der Leser erst einmal in die Welt und ihre Eigenheiten eingeführt. Bis sich die Protagonistin tatsächlich mit dem Sklaven Torwin verbündet und einigen Geheimnissen auf die Spur kommt, dauert es so seine Zeit, aber spätestens ab der Hälfte zieht das Tempo richtig an. Die Charaktere sind eigentlich permanent unterwegs und schmieden Pläne oder geraten in Gefahr, sodass keine Langeweile aufkommt. Romantik ist vorhanden, entwickelt sich aber wunderbar langsam, wodurch sie die Geschichte perfekt unterschützt, anstatt sie zu verdrängen. Einige Entwicklungen konnte man schon früh vorhersagen, aber Schreibstil und Dialoge machen das wieder wett. Das Ende ist in sich recht geschlossen, lässt aber noch Stränge für die folgenden Bände offen - die sicherlich erneut einiges zu bieten haben.

FAZIT 
Ich bin kein Fan von Drachen und trotzdem mochte ich den ersten Band der "Iskari"-Trilogie sehr gerne - das sagt einiges aus. Kristen Ciccarelli hat keine völlig neue, aber dafür eine schöne und mitreißende Geschichte erschaffen. Ich freue mich schon darauf, im September kommenden Jahres wieder mit Asha auf die Reise gehen zu können. Sehr gute 4 Punkte!

https://www.randomhouse.de/Buch/Iskari-Der-Sturm-naht/Kristen-Ciccarelli/Heyne-fliegt/e509526.rhd
 

Der Blog wird 7!

Meine aktuelle Lektüre

Meine aktuelle Lektüre
"Ich bin nicht tot" von Anne Frasier [14/432]

Mein letzter Kinobesuch

Mein letzter Kinobesuch
"Paddington 2" am 02.12.

2017 Reading Challenge

Kittyzer has read 1 book toward her goal of 60 books.
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