Back Down to Earth

[Filmrezension] Red Riding Hood

STORY
Valerie und ihre Familie lebt in einem Dorf, das jede Vollmondnacht von einem Werwolf heimgesucht wird. Die Bewohner versuchen, das Tier mit Opfergaben davon abzubringen, Menschen zu töten. Doch das gelingt nicht immer.
Valerie trifft sich trotz dieser Gefahren immer wieder außerhalb der schützenden Tore mit dem Holzfäller Peter, den sie liebt. Er ist geheimnisvoll und unnahbar, aber sie fühlt sich einfach zu ihm hingezogen - obwohl sie mit dem wohlhabenden Henry verlobt ist. Als sie und Peter grade dabei sind, Pläne für eine Flucht zu schmieden, wird die Nachricht verkündet, dass der Werwolf sich ein Menschenopfer geholt hat. Es ist Valeries Schwester.
Die Dörfler holen Vater Salomon zu sich, damit er ihnen bei der Jagd nach dem Werwolf hilft. Er warnt sie davor, jemandem zu vertrauen, weil der Werwolf unter den Bürgern sein muss. Es bricht bald Panik aus, jeder beschuldigt jeden - und auch Valeri weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht...

MEINE MEINUNG
Ich hatte nicht wirklich hohe Erwartungen an diesen Film, aufgrund der schlechten Kritiken bisher - und leider muss ich sagen, dass ich in keinster Weise überrascht wurde.

Die erste Hälfte besteht aus purer Langeweile. Im Grunde passiert nichts, außer dass man sieht, wie Valerie und Peter sich gegenseitig anschmachten, bzw. Henry jedesmal beim Anblick von Valerie anfängt loszusabbern. Die Gespräche wirken gestellt und die schauspielerischen Leistungen sind nicht wirklich weltbewegend. Einzig Gary Oldman und Max Irons haben mich überzeugt.

In der zweiten Hälfte gibt es dann schon mehr Action, aber nicht wirklich viel mehr Tiefe. Zumal ich ab da schon wusste, wer der Werwolf ist. Natürlich war es am Ende einer, der alle überraschen sollte - aber leider war die Überraschung bei mir nicht wirklich groß, weil die Person im Grunde die Einzige war, die noch überblieb. Obwohl ich es immer noch unlogisch finde, denn in der Werwolfsgestalt sagt die Person etwas zu Valerie, das sie gar nicht wissen kann!

Die ganze Story hatte im Grunde keinen tieferen Sinn. Wo im Märchen noch die Moral war, dass man nicht zu leichtgläubig und naiv, und immer auf dem rechten Weg bleiben soll, da hinterließ der Film bei mir nur einen schalen Nachgeschmack und ich habe mich gefragt: Was hat mir das alles jetzt gebracht? Natürlich gibt es einfache Unterhaltungsfilme, aber die sollen dann bitte auch unterhalten! Das hat dieser hier leider nicht geschafft.

Es gab noch einige unlogische Aspekte [wie zum Beispiel die Freundin, die Valerie anfeindet, als sie geopfert werden soll und kurz darauf dann wieder die gute Freundin ist] und ich finde außer der toll gelungenen Kostüme leider keinen wirklichen Pluspunkt. Warum trotzdem zwei Punkte? - Weil ich eigentlich Amanda Seyfried mag und die Kulissen toll gestaltet waren. Mehr ist an diesem Film aber nicht dran.





   Kommentare:

  1. Ich gehe heute Abend rein und freu mich trotz der schlechten Kritiken total. Ein paar gute gibt es ja auch. Und ich gebe zu, ich mag auch Twilight ;-)
    LG,
    Damaris

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  2. Ich nicht, vielleicht lag es auch an der Regisseurin. Wird ja groß mit geworben, dass es Catherine Hardwicke ist, die Regisseurin von Twilight...Tja, was soll ich sagen? Hat sie hier meiner Meinung nach nicht viel besser gemacht :D

    Aber dir [oder Ihnen?] trotzdem viel Spaß!

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