Back Down to Earth

Fame Junkies - Morton Rhue


Manchmal ist es eben doch nicht so wie man denkt...

Inhalt:
Jamie ist eigentlich eine ganz normale Schülerin an einer Privatschule, die gern mit ihrer Kamera herumläuft. Doch als sich eines Tages die Chance für sie bietet, das Foto überhaupt zu schießen, drückt sie ab. Und gelangt so in die Welt der Reichen und Schönen, wo sie feststellt, dass nicht alles so schön ist, wie es auf den ersten Blick scheint...


Meine Meinung:
Prinzipiell lese ich die Bücher von Morton Rhue [/Todd Strasser] sehr gerne, habe bereits vier andere von ihm verschlungen und fand sie alle sehr gut. Aber bei diesem Werk, da bin ich nicht überzeugt.

Zuerst einmal ist da die Hauptperson, mit der ich mich so überhaupt nicht anfreunden konnte. Für meinen Geschmack ist sie zu...rücksichtslos, zickig. Ich konnte mit ihrer Art nicht umgehen, oft haben mich ihre Worte oder Taten noch Seiten später gestört, und das ist ja eigentlich nicht Sinn der Sache, dass man die Hauptperson nicht wirklich leiden kann. Außerdem blieb Nasim, ihr Freund, die ganze Zeit über extrem blass und nichtssagend - ich hatte keinerlei Vorstellung von ihm und wenn ich hinterher über das Buch nachgedacht habe, kam er mir als letztes in den Sinn, ebenso wie diese klischeehafte Tusse, die auch in diesem Buch wieder zu finden ist. Und ich weiß auch ihren Namen nicht mehr.

Anfangs ist alles in diesem Werk sehr verwirrend für den Leser, mal ist ein Kapitel, wo man mit 'du' angesprochen wird, dann liest man eine E-Mail, von der man zuerst gar nicht weiß, von wem an wen sie ist, dann wechselt die Sichtweise zu Avy, Jamies bestem Freund, dann wieder zu ihr - und aus ihrer Sicht gibt es auch noch mal zwei verschiedene Zeitzonen. Man muss sich also erst einmal reinlesen, bevor man dann auch versteht, was wann warum passiert - das hat mich ziemlich gestört.

Ansonsten ist wie immer aber der Schreibstil gelungen, die Idee ist super und die Umsetzung meistens gelungen, ich konnte mir die Umgebungen super vorstellen und auch Jamies Gedanken waren sehr bildhaft und einleuchtend formuliert, auch, wenn ich sie nicht immer geteilt habe.

Alles in allem würde ich dem Buch etwa 3,5 Sterne geben.

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